09-01-2008

Schokoladenmuseum. Mexico-City. Rojkind Arquitectos. 2007

Rojkind Arquitectos,

Mexiko-Stadt, Mexico,

Freie Zeit, Museen,

Metall, Glas,

Architektur und Gaumenfreuden: Diese immer engere Beziehung schafft faszinierende Projekte und bildet somit den richtigen Rahmen, um das Beste der Feinschmeckerkunst aus aller Welt auszustellen oder aufzubewahren.



Schokoladenmuseum. Mexico-City. Rojkind Arquitectos. 2007 Nach den Weinkellereien aus den Federn der Stararchitekten kommen nun die Museen, die konzipiert wurden, um die breite Öffentlichkeit über die Geheimnisse der berühmtesten Köstlichkeiten zu informieren. In Mexico-City wurde so das Schokoladenmuseum erbaut, eine Arbeit auf Wunsch der Firma Nestlé und entworfen von dem mexikanischen Architekturbüro Rojkind Arquitectos.
Mit seiner dynamischen Form und den lebhaften Farben ähnelt diese ganz besondere rote Hülle an eine Origami-Faltarbeit - so wirkt seine Bewegung, die aus ständigen Faltungen besteht. Das Konzept ist in der Tat das des Kartons, der wiederholt gefaltet wird, bis er einen Raum mit vielen Ecken und einem asymmetrischen Verlauf formt. In seinem Inneren kann man erfahren, wie die Schokolade von Nestlé produziert wird, aber außen ist das Schauspiel die Architektur, die nicht nur aufgrund ihrer Formen so spektakulär ist, sondern auch weil sie in nur zwei Monaten Arbeitszeit nach einer Entwicklung von 1 Monat errichtet wurde.
Die Idee war, etwas zu produzieren, was zum einen die Aufmerksamkeit der Besucher - sowohl der Erwachsenen als auch der Kinder - erregt, und zum anderen in der Lage ist, das Image der multinationalen Unternehmensgruppe zu verstärken.
Die 600 Quadratmeter beherbergen ein großes Atrium, einen Gehsteig, der sich über dem Fertigungsbereich erstreckt, und Räumlichkeiten für das Shopping.Die Struktur erinnert an eine Schachtel, die ihre Form in ihrem Verlauf verändert und dabei ihre Facetten vervielfacht und von jedem Beobachtungspunkt aus anders aussieht. Der starken Farbe des Äußeren steht das vollkommene Fehlen von Farben in den Innenräumen gegenüber, wo Weiß die Hauptrolle spielt. Weiß wurde auch gewählt, um die Helligkeit und die Weitläufigkeit der Räume zu betonen. Die Hauptfassade ist eine glatte und komplett verglaste Fläche, die zur Entdeckung des Inneren und zum Beginn des Weges durch dieses ausgefallene Museum einlädt.
Das Bauwerk erinnert an andere Strukturen, die von dem jungen Architekten und ehemaligen Schlagzeuger Michel Rojkind entworfen wurden, der 2005 mit dem Architectural Record ausgezeichnet wurde - als einer der zehn innovativsten Namen des internationalen Architekturpanoramas.
Im Museum Nestlé finden wir die Vorliebe für die fluktuierenden und organischen Formen, für das Licht, die offenen Räume und für das Unvorhergesehene.

Laura Della Badia

GALLERY


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