12-03-2014

Schmidt Hammer Lassen architects: The Crystal in Kopenhagen

Kopenhagen, Dänemark,

Landschaft, Buros, Sport & Wellness,

Design,

Glas,

Award,

The Crystal des Architekturbüros Schmidt Hammer Lassen gesellt sich zu den verschiedenen zeitgenössischen Architekturen in Kopenhagen. Mit seiner geometrischen Form, die sich in Funktion des Eckgrundstücks entwickelt, verwendet der neue Sitz der Büros von Nykredit Materialien wie Glas und Stahl und berücksichtigt dabei die Nachhaltigkeit des Werkes.



Schmidt Hammer Lassen architects: The Crystal in Kopenhagen

Der neue Sitz der Bank Nykredit ist eine symbolische Architektur: Der Gebrauch des Materials, das Glas der Fassaden, die von einem Stahlskelett getragen werden, möchten etwas über die Ethik der Gruppe erzählen. Die Transparenz ist das Merkmal, mit dem die Architekten von Schmidt Hammer Lassen architects sich mit der Stadt Kopenhagen in Verbindung setzen, wo sich die neue Konstruktion im Hafengebiet und in der Nähe der vor Kurzem von JDS (Julien De Smedt) erneuerten Kalvebod Brygge befindet.

The Crystal steht auf einem Eckgrundstück zwischen der Puggardsgade und Hambrosgade, und lässt sich davon bei der Definition des Grundrisses beeinflussen. Der Wille, das Gebäude als einen besonderen Ort und als einen optischen Bezugspunkt für die Stadt zu beschreiben, hat zur Verfeinerung der dreidimensionalen Geometrie geführt und dabei die Auswirkung auf das Umfeld vermindert. Die Oberflächen aus doppelter Glashaut lassen die rautenförmige Metallstruktur und alle Aktivitäten im Inneren durchscheinen. Dies vermittelt die Idee der Dynamik und Produktivität.

Das Volumen ruht auf einem großen leeren und mit Fußboden verkleideten Areal und ermöglicht es somit, von allen Seiten betrachtet zu werden. Die Präsenz eines Wasserspiegels in der Mitte des davor liegenden “Platzes” ist ein Verweis auf den nahegelegenen Hafen von Kalvebod. Um zu diesem zu gelangen, schaut man auf “den Kubus”, das vorhergehende Bürogebäude der Nykredit, mit dem der Kristall sich in seiner Geometrie und mit den benutzten Materialien abstimmt. Der visuelle Dialog erreicht seine stärkste Intensität in der perspektivischen Passage unter dem Kristall, wo die Struktur sich erhebt. Der einzige Berührungspunkt mit dem Boden, zusammen mit der Entwicklung in die Höhe, verleiht einem Werk Leichtigkeit, das über eine Oberfläche von fast 7.000 Quadratmetern verfügt.

Die vertikalen Oberflächen aus Glas verlieren ihre Kompaktheit durch Präsenz von Siebdrucken, die die Auswirkung des Sonnenlichts abschwächen und dabei die Aufmerksamkeit der Passanten mit einem dekorativen Spiel ansprechen, das die Himmelsvariationen imitiert.

Die diagonale Entwicklung der Fassaden findet ihre Übereinstimmung in dem Z-förmigen Grundriss, der um zwei dreieckige Atrien organisiert ist, auf welche die alle oberirdischen Etagen blicken. Das Tageslicht, das durch die beiden Fronten – außerhalb und innerhalb des Gebäudes – einfällt, wird voll und ganz genutzt. Die Bestrahlung wird von den Zweikammerglasscheiben gedämpft, was auch den Energieverbrauch verringert, der mit 70kWh pro Quadratmeter sogar noch unter den aktuellen Auflagen liegt.


“The Crystal” folgt der Gestaltungsphilosophie, die eine Aufwertung des öffentlichen Gebäudes als urbanem Treffpunkt sucht – eine Landmarke, die man besuchen und wo man sich treffen und aufhalten kann. Die Vielzahl der angebotenen Gesichtspunkte und die Beziehung mit der Umgebung, die beim Kristall so gestaltet wurden, dass der Platz am Boden frei bleibt, regen dazu an, den Dialog zwischen Architektur und Stadtplanung, zwischen der vertikalen Leseebene und der horizontalen Ebene der Stadt besser zu erkunden.

Mara Corradi

Entwurf: Schmidt Hammer Lassen architects
Bauträger: Nykredit
Ort: Kopenhagen (Dänemark)
Tragwerksplanung: Grontmij I Carl Bro A/S, Buro Happold
Landschaftsplanung: SLA
Technische Leitung:
Bruttonutzfläche: 6850 m2
Planungsbeginn: 2006
Ende der Bauarbeiten: 2010
Struktur aus Glas und Stahl
Fassaden aus siebbedrucktem Glas
Bildnachweis: © Adam Mørk

shl.dk

2011, ArchDaily Building of the Year Award, Office Building category
2012, Arne of the Year Award, shortlisted in the Big Arne category
2011, European Steel Design Award



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