06-11-2006

Renzo Piano. Basis von Luna Rossa. Valencia, 2006

Renzo Piano,

Valencia, Spanien,

Buros, Unternehmen,

Stahl,

Anlässlich der 32. Ausgabe des America¿s Cup hat Renzo Piano die Basis von Luna Rossa Challenger in Valencia entworfen.



Renzo Piano. Basis von Luna Rossa. Valencia, 2006 Eine hohe Windfestigkeit, Suche nach besonderen Hell-Dunkel-Effekten und eine ?leichte? Konfiguration zeichnen dieses Gebaude in der Hafengegend von Valencia aus.
Wichtigster Hauptdarsteller ist die Hulle: Eine einzigartige Kombination aus Segeln, die auf einem Aluminiumgestell aufeinander sto?en und sich uberlappen. Der einfache Stil zusammen mit der Materialforschung trifft hier unter anderem auf den Geist der Prada-Gruppe, dem Auftraggeber des Projekts.
In seiner 3-geschossigen Entwicklung zeigt das Bauwerk in der Tat seine starke Personlichkeit, die aus prazisen Entscheidungen sowohl bei den Formen als auch im Design und bei den technologischen Losungen besteht.Das Erdgeschoss hat eine Flache von uber 2000 Quadratmetern und hier befinden sich die Werkstatt und die Lagerhalle der Baume sowie die Segelei mit einer auf gesamter Hohe durchgehenden vertikalen Saule, die extra zum Waschen der Segel konzipiert wurde.
Die anderen beiden Etagen sind hingegen den Buros (erster Stock) und der Verpflegung, der Gastlichkeit und dem Fitness-Center des Team (zweiter Stock) vorbehalten.
Oben auf dem Gebaude hat man von einer gro?en Terrasse einen herrlichen Blick auf das Hafenbecken.

Aufgrund des besonderen Bestimmungszwecks und der Nahe zum Meer musste das Gebaude besonders wind- und wasserfest sein, genau so wie die Segel.Das Fassadensystem besteht aus Vertafelungen, die vor Ort zusammen gebaut und dann innerhalb von 40 Arbeitstagen montiert wurden. Zur Verbesserung der technoschen Leistungen vor allem bezogen auf die Steifigkeit ist die Hulle mit einem Polykarbonatpaneel kaschiert worden. Es wurden au?erdem spezielle Dichtungen benutzt, um die Wasser- und Winddichtheit zu gewahrleisten.

Das Ergebnis ist ein echtes Patchwork-Muster, eine Collage aus Elementen, die in den vergangenen Jahren auf der Luna Rossa benutzt wurden und die man hier geschnitten und neu zusammen gebaut hat auf einer Reihe von Rahmen, die miteinander kombiniert die Wand bilden. Insgesamt gibt es 485 Paneele und es wurden 50 Segel verwendet: 12 Besansegel und 38 Genoa, fur eine Gesamtau?enflache von 3.100 Quadratmetern.
In der Nacht sieht das Gebaude sehr beeindruckend aus, wenn der matte Effekt der Fassaden verschwindet, denn die Innenbeleuchtung zeigt die Schablonenform der Struktur auch Au?en. Tagsuber lasst die Transparenz der Kevlarfasern das Tageslicht in die Innenraume eindringen.
Als Renzo Piano im Februar die Basis von Luna Rossa besichtigt hat, hat er einen Satz auf eine Au?enwand neben dem Hangar geschrieben und zwar: "chi nu se straggia ninte!" was auf Genuesisch bedeutet ?Hier wird nichts verschwendet", eben um die Idee der Weiternutzung der Segel als Hintergrund und Wande dieser malerischen Patchwork-Arbeit zu erlautern.

Laura Della Badia

Foto: von den Fotos von Carlo Borlenghi und Enrico Cano; Presseburo Metra

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