14-02-2013

Reise in Europa mit den Projekten von Architekt Renzo Piano

Renzo Piano, Damien Hirst, Richard Rogers,

London, Paris, Oslo, Rom, Amsterdam,

Bar, Halle, Museen,

Design,

Forum, Reise,

Werke von Renzo Piano in Europa. Architektur der Gegenwart, nachhaltige Architektur und wichtige Projekte für die Architekturgeschichte.



Reise in Europa mit den Projekten von Architekt Renzo Piano

The Shard London Bridge, London
32 London Bridge
Eröffnung 2012 – Aussichtsplattform 1. Februar 2013
Entwurf von Architekt Renzo Piano

Der höchste Wolkenkratzer von Europa, The Shard London Bridge, entworfen von Renzo Piano, ist mit seinen 310 Metern eine Kristallpyramide mit Baumform. Vor allem nachhaltige Architektur. Die doppelte Hülle der passiven Fassadeist aus Glas mit geringem Eisengehalt und die Öffnungen auf der Fassade gestatten die natürliche Belüftung der Wintergärten im Inneren des Gebäudes. In der vertikalen Stadt von Renzo Piano ist 95% der Baumaterialien recycelt, so wie auch 20% des Stahls und die Emissionen sind dank der 740 Quadratmeter Solarpaneele um die Hälfte weniger. Southwark, die Gegend, in der das Hochhaus steht, hat sich von einem industriellen Randgebiet zu einem der lebhaftesten Viertel der Stadt gewandelt. Sehenswürdigkeiten in der Umgebung sind das Tate Modern von Herzog & De Meuron, Neo Bankside von Richard Rogers, More London von Foster und der Riverside Walkway, der bis zum Design Museum von Joseph Conran führt. An diesem 1. Februar wurde die Aussichtsplattform auf der Spitze des Wolkenkratzers für das Publikum geöffnet.

Astrup Fearnley Museum of Modern Art, Oslo Astrup Fearnley Museum of Modern Art, Oslo 
Astrup Fearnley Museum of Modern Art, Oslo
Strandpromenaden 2
Eröffnung 2012
Entwurf von Architekt Renzo Piano

Natur und architektonische Gestaltung für das neue Museum von Oslo. Am Rand des Fjords gelegen und vom Wasser in zwei getrennte Teile dividiert, verwandelt das Projekt des Architekten Piano den zuvor geschlossenen Hafen in ein öffentliches Gelände, das den Fjord mit dem Stadtzentrum verbindet. Ein direkter Kontakt zum Meer und der Natur, um die Entdeckungsreise des Besuchers im Inneren des Museums zu betonen. Die Holzstruktur des Astrup Fearnley Museum mit einem doppelten Dach aus gebogenem Glas ist das besondere Merkmal des Entwurfs. Die Stahlpfeiler, die von einem Kabelsystem verstärkt werden, erinnern an die Maste der Schiffe im Hafen und die Holzverkleidung mit ihrer durch die Witterung erzeugten silbernen Farbe gestaltet die Form des Daches noch dynamischer und macht gleichzeitig das Museumsambiente noch ansprechender. Das neue Museum besteht aus drei Gebäuden: In dem größte Raum befindet sich die Dauerausstellung des Museums mit Werken von Künstlern wie Andy Warhol, Damien Hirst, Jeff Koons, Charles Ray, Richard Prince, Matthew Barney, Bruce Nauman, Robert Gober und Cindy Sherman, während im kleineren Teil die Wanderausstellungen zu sehen sind.

Auditorium Parco della Musica, Rom Auditorium Parco della Musica, Rom 
Auditorium Parco della Musica, Rom
Viale Pietro De Coubertin 30
Eröffnung 2002
Entwurf von Architekt Renzo Piano

Das von Renzo Piano entworfene Auditorium von Rom ist ein echtes Haus der Musik. Eine Mehrzweckanlage, die von drei “Klangkörper” gekennzeichnet wird, die strategisch gesehen in einer dezentralen Position liegen, um die Publikumsströme dank der umgebenden Infrastrukturen aufzunehmen. Die für das Projekt des Musikparks benutzten Materialien sind typisch für die römische Tradition: Travertin für die Treppen, das Foyer und die Eingänge; roter Backstein von Hand produziert für alle vertikalen Flächen und voroxidiertes Blei für die Hüllen der drei Säle. Es gibt große Säle für Proben und Aufnahmen und die drei “Klangkörper,” in einem großen Park sind um ein tiefer gelegenes Freilufttheater angeordnet, ein Amphitheater für bis zu dreitausend Zuschauer. Seit knapp einem Jahr gibt es auch Auditorium Tv, den offiziellen Musikkanal des Musikparks auf YouTube, der exklusive Filme aus dem Archiv, Interviews mit den Künstlern und Backstage-Impressionen der Events ausstrahlt.

NEMO, Museum für Wissenschaft und Technologie – Science Center, Amsterdam NEMO, Museum für Wissenschaft und Technologie – Science Center, Amsterdam 
NEMO, Museum für Wissenschaft und Technologie – Science Center, Amsterdam
Oosterdok 2
Eröffnung 1997
Entwurf von Architekt Renzo Piano

Das Werk von Architekt Renzo Piano erinnert an den Bug eines Schiffes, das aus dem Wasser emporsteigt: Das ist das NEMO, das Museum für Wissenschaft und Technik der Stadt Amsterdam, in dem Erziehung und Didaktik anhand interaktiver Installationen über Technologie und Industrie angeboten werden. Dieser enorme Behälter aus oxidiertem Kupfer, den Renzo Piano hier realisiert hat, ist ein wahres Beispiel der zeitgenössischen Architektur. Er beherbergt Experimente, die sich mit allem befassen, was uns umgibt, aber immer im Zeichen des Vergnügens und der Neugier und wendet sich vor allem an ein junges Publikum. Die kennzeichnenden Elemente des Projekts sind eine Fußgängerrampe, die zum Dach des Bauwerks führt, das begehbare Dach mit Tribüne, das sowohl als Platz für die Touristen dient, die von hier den Ausblick genießen können als auch als Treffpunkt für das Stadtviertel und eine Verkleidung, die aus miteinander verbundenen Kupferplatten besteht. Der Name Nemo (New Metropolis) ist eine Hommage an den ersten Architekturfilm der Geschichte, Metropolis von Fritz Lang aus dem Jahr 1927.

Paris: Centre Georges Pompidou Paris: Centre Georges Pompidou 
Paris: Centre Georges Pompidou.
Rue Beaubourg 17
Eröffnung 1977
Entwurf von Architekt Renzo Piano

Das Centre Georges Pompidou wurde 1977 eingeweiht und ist ein echter Bezugspunkt im Hinblick auf das Konzept und die Gestaltung von Museen. Der Eindruck des Centre Pompidou auf die Gemeinschaft hat einen “Effekt Beaubourg” geschaffen, weshalb man angesichts der 25.000 Besucher täglich beschlossen hat, nach rund 20 Jahren ein “Lifting” mit einer räumlichen Umgestaltung der Innenräume vorzunehmen. Der Auftrag wurde dem Architekten Renzo Piano anvertraut. Renzo Piano selbst sagte “die Besonderheit des Zentrum ist es, dass es sich ständig weiterentwickelt, auch wenn das bedeutet, dass man alle 25 Jahre neu daran arbeiten muss.” So hat der neue Eingriff alle Büros beseitigt und somit circa 70.000 Quadratmeter Platz geschaffen. Das Forum wurde neu gestaltet und auch die Räumlichkeiten der Bibliothek neu organisiert. Ein starkes Beispiel dafür, wie sich Architektur – wenn sie gut geplant wurde – sich allen anfallenden Situationen anpassen kann: Nein zum Formalismus und ja zu neuen technologischen Gedankenwelten.

Cintya Concari


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