25-11-2005

Prada Epicenter in Tokio,
Herzog & de Meuron. 2003

Herzog & de Meuron,

Kinos, Geschaft, Sport & Wellness,

Glas,

Messen,

Die Architektur heute erzählt die Mode. Architektur ist die Kulisse, vor deren Hintergrund Kleider und Accessoires in einem Jubelfest der Stoffe, Drappierungen, Farben ausgestellt werden, die dazu gerufen sind, sich mit den Formen des Raums in einem Dialog gegenseitiger Aufwertung zu vereinen.



Prada Epicenter in Tokio, <br>Herzog & de Meuron. 2003 Und so verwandeln sich seit einiger Zeit die wichtigsten Shopping-Achsen der Welt in ein Schaufenster sinnlicher Kleidung und spektakulärer architektonischer Szenarien.
Die Namen der Modedesigner verbinden sich mit denen des Star System der Architektur.

In Tokio hat sich Tod's an Toyo Ito gewandt, Dior hingegen an Kazuyo Sejima, in Paris lässt Mandarina Duck die Räumlichkeiten von NL Architects gestalten, in Hongkong entwirft Massimiliano Fuksas die Räume für Armani.
Eine schöne Architektur lädt zum Besuch der Mode ein und wird zum Überbringer von Botschaften, die präzisen und gezielten Handelsstrategien entsprechen. Auch Prada hat die Wirksamkeit und Opportunität dieser Verbindung erkannt und hat Herzog & de Meuron die Realisierung des eigenen "Epicenters" in Tokio anvertraut.
Im Sommer 2003 eröffnet, ist der Store in den wichtigsten Architekturzeitschriften der Welt erschienen, die die Fähigkeit gefeiert haben, anhand eines sehr verführerischen bühnenwirksamen Stils die Mode zu erzählen. So schreibt Deyan Sudjic in Domus n. 861: "(...) Prada muss seine Silberschuhe, die Nylontaschen, die Herrenanzüge, die Röcke, die Kosmetikartikel, die Unterwäsche auch kaufen lassen. Herzog & de Meuron machen diese Tätigkeit zu einer angenehmen Sache für das Publikum, bequem, ja sogar unvergesslich."

Einem Bienenkorb ähnlich, ist das Gebäude mit einem Geflecht aus Glas und Stahl verkleidet, das mit rhombenförmigen Modulen gespickt ist, die von Innen die Stadt einrahmen und von Außen dem Passanten einen Blick auf die Welt von Prada gestatten. Einige der Scheiben sind plan, andere konkav, andere wiederum konvex, in einem Wechsel, der die Wirkung eines atmenden Körpers erzeugt.

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