18-09-2007

Paul L. Cejas School of Architecture. Bernard Tschumi. Miami. 2003

Bernard Tschumi,

Miami, USA,

Universitat, Residenzen,

Für die Paul L. Cejas School of Architecture von Miami hat Bernard Tschumi eine Anlage gestaltet, die er mit einem ganz speziellen Ziel entwickelt hat: Einen Ort zu schaffen, an dem die Studenten, die Professoren und die Besucher sich problemlos, auch per Zufall, treffen können und auf diese Weise die zwischenmenschlichen Beziehungen anzuregen.



Paul L. Cejas School of Architecture. Bernard Tschumi. Miami. 2003 Eben aus diesem Grund ist die Architekturfakultät als kleine Stadt konzipiert worden, mit nach Funktionen getrennten Bauten, die aber vor allem dank des Hofes, der sich zwischen zwei der vier Gebäude erstreckt, in der Lage sind, miteinander zu kommunizieren.
Die Gesamtfläche beträgt rund 9.500 Quadratmeter und umfasst Aulen, Werkstätten, Studierzimmer aber auch öffentliche Räume, wie ein Auditorium, ein Ausstellungssaal, ein Café und eine überdachte Terrasse. Die Struktur wird durch die Verwaltungsbüros und ein Wohngebiet ergänzt, in dem bis zu 370 Studenten wohnen können.

Zwei der Gebäude haben einen sehr einfachen Aspekt, wobei sich die lineare Zeichnung mit dem Weiß der Wände verbindet. Die anderen beiden Bauten sind hingegen kleiner und zeigen gebrochene Linien, mehr Dynamik und kräftige Farben, wie das Rot und Gelb der Keramikverkleidung. In dem roten Bau befindet sich das Auditorium mit 200 Plätzen und die öffentlich zugängliche Terrasse; die Bibliothek und der Ausstellungssaal sind in dem gelben Bau untergebracht.
Alle diese Räume kommunizieren, wie in der Absicht des Planers, über Fußgängerzonen und hängenden Gehsteige miteinander. Diese Lösung wurde auch gesucht, um Gleichgewicht und Einheit zwischen den farbigen und den weißen Bauwerken herzustellen.Das Image der Anlage wird in jedem Fall von den beiden farbigen Gebäuden definiert, vor allem dank der Farben, der Texture und den Abstufungen, die von Gelb nach Orange, von Rot nach Bordeaux gehen. Die Helligkeit und der Glanz der Oberflächen vereinen sich mit den streng geometrischen, dabei aber dynamischen Formen, die zur Entdeckung der Innenräume anregen und die Geselligkeit in den Gemeinschaftsräumen fördern.
Auch mit dieser Arbeit bestätigt Bernard Tschumi seine Offenheit bezogen auf Innovationen, insbesondere aber seine persönliche Anschauung der Architektur, die als Ergebnis einer aufmerksamen Überlegung bezüglich der Beziehung des Menschen mit dem Raum und den anderen Menschen verstanden wird. Dies wird durch die Bedeutung bewiesen, die der Funktionsverteilung, deren Differenzierung anhand der Wahl von Materialien und Farben sowie der Definition von Räumen bewiesen wird, die in der Lage sind, Beziehungen zu schaffen.

Laura della Badia

GALLERY


Il nostro sito web utilizza i cookie per assicurarti la migliore esperienza di navigazione.
Se desideri maggiori informazioni sui cookie e su come controllarne l’abilitazione con le impostazioni del browser accedi alla nostra
Cookie Policy

×