02-12-2005

Olympic Tennis Stadium
Dominique Perrault. Madrid. 2002

Dominique Perrault,

Madrid,

Sport & Wellness,

Glas, Stahl,

Eine große helle und transparente Schachtel, die Nachts keine Wände zu haben scheint und ihr Inneres, ihre Farben und die Geometrie ihrer Formen zur Schau stellt: Das ist das neue Olympiastadion, das Dominique Perrault für die spanische Hauptstadt entworfen hat.



Olympic Tennis Stadium<br> Dominique Perrault. Madrid. 2002 Sein Vorschlag hat den internationalen Wettbewerb gewonnen, der im Jahr 2002 von der Gesellschaft Ayuntamiento von Madrid ausgelobt wurde. Die Bauarbeiten haben 2003 begonnen und sollen insgesamt 32 Monate dauern, mit der Absicht, die Struktur bis 2007 beendet zu haben.
Vom französischen Architekten als "Magic Box" getauft, wird das neue Stadion in der südlichen Stadtgegend stehen, und zwar im Inneren des Parque del Manzanaers und zeichnet sich vor allem durch die Linearität und Einfachheit der Linien aus. Der große "Kasten", der aufgrund seiner Licht- und Farbspiele sowie ob seines "Inhalts" an Veranstaltungen und Initiativen, die hier stattfinden werden, "zauberhaft" erscheint, wird vorwiegend aus Glas, Stahl und Holz gebaut. Diese Haut wird tagsüber das Licht reflektieren und Nachts aber das Stadion gut sichtbar machen, so dass man seine Präsenz schon von Weitem sieht.
Außer einem olympischen Tenniszentrum, das sowohl Innen wie Außen vorhanden ist, wird die Magic Box ein Mehrzweck-Stadion sowie den Sitz des spanischen Tennisverbands beherbergen.
Die Fläche mit über 80.000 Quadratmetern wird auf einem doppelt so großen Grundstück stehen, mit rund 160.000 Quadratmetern.

Besonders interessant sind die Lösungen für die Überdachung, die aus einer Reihe von leicht schräg versetzten Platten besteht, deren Position je nach Anforderungen aufgrund der Ereignisse im Stadion selbst verändert werden kann. Auch andere Teile der Struktur können geöffnet oder geschlossen werden, um alle Räumlichkeiten - auch mit gleichzeitig stattfindenden Ereignissen - nutzen zu können. Wie bei vielen anderen Projekten von Perrault finden wir auch hier als markante Elemente die Strenge der Formen, die Einfachheit der Geometrie und eine Einfachheit, die sich nicht den Versuchungen des Überflüssigen beugt.

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