06-11-2006

Obra Architects, temporärer Pavillon von PS 1. New York. 2006

Obra Architects,

MoMA, New York, USA, New York, USA,

Pavillons,

Holz,

Für P. S. 1, den separaten und jüngeren Sitz des MoMa hat das Büro Obra Architects für das Jahr 2006 einen temporären Pavillon geschaffen, der aufgrund seines Konzepts und seiner Herstellung innovative Elemente bezogen auf Einrichtungen und Ausstellungen zeigt.



Obra Architects, temporärer Pavillon von PS 1. New York. 2006 Jeden Sommer ladt das P.S. 1 junge Architekten, Designer und Kreative ein, sich mit dem Thema der ephemeren Einrichtung zu befassen und einen Pavillon zu kreieren, der fur Musikveranstaltungen und Ereignisse der Galerie geeignet ist.
"Beatfuse", so der Name des Projekts, das fur das "Seventh Annual MoMA/P.S.1 Young Architects Program" entworfen wurde, ist im Inneren des Museumshofs realisiert worden und markiert seine Prasenz mit einer flie?enden Bewegung kurviger und schmeichelnder Linien.
Die Einfachheit des Design hat ihr Gegenstuck in der ausgesuchten Technologie der reflektierenden und warmedammenden Paneele, die die Raume umhullen. Es handelt sich namlich um von der NASA als Warmebarriere fur die Astronautenanzuge entwickelte Paneele, die 95% der Strahlungswarme reflektieren.Das Tragwerk hingegen ist mit gebogenen Holzleisten umgeben und umfasst 3 Raumlichkeiten, von denen jeder so entworfen ist, dass er ein anderes Klima und eine andere Temperatur hat. Es handelt sich um ein?Frigidarium?, ein ?Caldarium? und ein ?Tepidarum?, jeder Raum ? trotz der Einheit in der Zeichnung ? mit einer unterschiedlichen Konfiguration.
Die sieben gebogenen Schalen bestehen aus Pressholz und einem Polypropylenmaschengitter, es gibt aber auch Holz-"Seen", die die Vielfalt der Formen und Flachen bereichern.
Die Dynamik dieser Architektur wird durch die unterschiedliche Hohe der Raume betont, von denen jeder ein eigenes Leben zu haben scheint, was mit der starken architektonischen und mikroklimatischen Kennzeichnung zusammen hangt.
Das Aufeinandertreffen und sich Kreuzen der Bogen erzeugt ein standiges Spiel von Licht und Schatten, das sich auf den Wanden, aber auch in den Innenraumen spiegelt.Was bei diesem Projekt besonders geschatzt wurde, war vor allem die Einfachheit der angewandten Losungen, die zu einem sehr originellen Ergebnis ? sowohl auf bezogen auf die Architektur als auch auf die Nutzung der Raumlichkeiten durch die Besucher ? gefuhrt hat.

Die beiden Architekten sind der Argentinier Pablo Castro und die US-Amerikanerin Jennifer Lee, die bis 2000 mit Steven Holl gearbeitet haben, um dann ein eigenes Buro, namlich Obra Architects zu grunden, das es verstanden hat, einen eigenen Platz im internationalen Panorama zu erringen.
Das Projekt fur den Pavillon des P. S. 1 ist eine Bestatigung der kreativen Lebendigkeit der beiden Architekten und gleichzeitig der Fahigkeit sich anhand einfacher, aber nicht nur optisch effektvoller Losungen auszudrucken.
Besonders geschatzt wurde auch die Tatsache, dass es ihnen gelungen ist, sich im Rahmen der 70.000 Dollar zu bewegen, der maximal vom MoMa bereit gestellten Summe.

Laura Della Badia

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