26-08-2002

New Shopping

Tadao Ando,

Mailand, USA, Paris,

U-Bahn, Buros, Geschaft, Unternehmen, Sport & Wellness, Theatres,

Stein,

Messen,

Die Modewelt hat seit mehreren Jahren - und besonders seit den 80er Jahren - begriffen, dass die Imageverbreitung sich nicht auf den vergänglichen und spektakulären Moment der Modeschau begrenzt: die potentielle Kundschaft scheint in der Tat immer mehr von einem Angebot eines Lebensstils bestrickt zu werden, einer regelrechten Körpersprache, die sich auf die Sensibilität, das Temperament und den Lebensstandard des Kunden einstellt.



New Shopping Herzog & De Meuron, hingegen beschäftigen sich mit der Sanierung der amerikanischen Büros (der Hauptsitz Prada USA, 10.600 qm.), mit dem neuen Laden in Japan (Tokyo Prada Store, 2.800 qm.) und mit dem neuen italienischen Produktionsraum in der Nähe von Arezzo.
Herzog sagt: "Prada bedeutet für uns ein neuer Typ von Auftraggeber, der an einer neuen Art Architektur interessiert ist, die einen Erfahrungsaustausch und eine Kulturdebatte mit einbezieht. Es handelt sich nicht um die übliche Beziehung Auftraggeber-Architekt, da die traditionellen Grenzen der Architektur und der Mode überschritten werden".
Prada hat dann durch eine Ausstellung der Projekte in Mailand unter dem symptomatischen Titel Projects for Prada. Works in progress diese neue Firmenphilosophie zusätzlich hervorgehoben.

In gleicher Weise haben Armani und Calvin Klein in der strengen minimalistischen Eleganz von Silvestrin und Pawson die passendste Parallele zu ihrer diskreten, großstädtischen Schlichtheit wiederentdeckt.
So finden sich die neutralen Farben, die ihre Modeschauen charakterisieren - Grau- und Beigetöne mit bewusst eingesetzten weißen und schwarzen Akzenten - in den von den zwei Architekten geplanten Räumen wieder: der neue Laden von Armani auf der Place Vendôme in Paris erlaubt es Silvestrin insbesondere, einen abstrakten, strengen Raum zu schaffen, in dem das Vorherrschen von Stein durch seine klare, starke Wirkung mit den weichen Formen und aufgelösten Strukturen der Kleider und Stoffe kontrastiert.
So wird eine Art Theater geschaffen, dessen Wände als Kulissen gedacht sind und wo das Licht gedämpft, intim und dezent erscheint, um große schattige Zonen aufzuwerten: eben wie in einem einladenden, modernen Foyer.
In Mailand hat Armani übrigens kürzlich zwei Projekte verwirklicht, in denen sich die Mode unlöslich an die Kultur schmiedet: der neue Spazio Armani - der auch Räume für die Lektüre und den Komfort des Kunden enthält - und das Teatro Giorgio Armani im ehemaligen Nestlé-Fabrikgebäude, dem architektonischen, lyrischen und geistigen Zeichen des großen japanischen Meisters Tadao Ando anvertraut.

Elena Franzoia

Links:

www.giorgioarmani.com
www.prada.com
www.claudiosilvestrin.com

GALLERY


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