10-12-2019

Neue Galerie und Kasematten / Neue Bastei gewinnt den International Piranesi Award 2019

ZAA Zamboni Associati Architettura, Atelier arhitekti, Bevk Perovic Arhitekti,

Alessandra Chemollo, Boštjan Pucelj, David Schreyer,

Novo Mesto, Slovenia, Ljublijana, Slowenien, Reggio Emilia, Italien, Pirano, Slovenia, Wiener Neustadt, Austria,

Museen, Quadrate,

Der International Piranesi Award 2019 ist das Projekt des Studios Bevk Perović arhitekti, die Neue Galerie und Kasematten in Wiener Neustadt. Ehrenvolle Erwähnungen an die Studios Atelier arhitekti und ZAA Zamboni Associates Architecture. Für den Bereich, der den Studierenden vorbehalten ist, wurde die Diplomarbeit von Rok Staudacher von der Universität Ljubljana ausgezeichnet.



Neue Galerie und Kasematten / Neue Bastei gewinnt den International Piranesi Award 2019

Die 37. Ausgabe der jährlichen Konferenz Piran Days of Architecture fand in Portorož, einem Ortsteil von Piran in Slowenien, statt. Am Ende der Konferenz und der Treffen, die der Architektur gewidmet sind, wurde unter Beachtung eines seit 1989 stattfindenden Termins der International Piranesi Award 2019 vergeben. Die Auszeichnungen sind nach dem berühmten italienischen Graveur und Künstler Giovan Battista Piranesi benannt, weil seine Familie aus der slowenischen Stadt Piran stammte. Der Gewinner der 31. Ausgabe des Preises ist Neue Galerie und Kasematten entworfen von Bevk Perović arhitekti in Wiener Neustadt, Österreich. Die Ehrenerwähnungen wurden den Büros Atelier arhitekti und ZAA Zamboni Associati Architettura verliehen, jeweils für das Projekt des Hauptplatzes von Novo mesto in Slowenien und für die Sanierung des Klosters von San Pietro in Reggio Emilia (Italien). Ein spezieller Teil des Preises ist seit 2008 für Studierende reserviert. Für die Ausgabe 2019 wurde die Abschlussarbeit von Rok Staudacher der Universität Ljubljana mit dem Titel: “Architektur des Geistes: Konzeption der Psychiatrischen Universitätsklinik Ljubljana” prämiert. Der Preis wurde an Studierende von 17 europäischen Architekturfakultäten aus den Städten Graz, Spittal, Wien, Banja Luka, Sarajevo, Split, Zagreb, Thessaloniki, Budapest, Pescara, Triest, Bratislava, Ljubljana, Maribor, Belgrad, Novi Sad und der AA School in London vergeben.

Der International Piranesi Award und die damit verbundenen lobenswerten Erwähnungen sind Auszeichnungen, die nur den Projekten vorbehalten sind, die aus einigen europäischen Ländern aus dem Süden und Osten stammen: Österreich, Kroatien, Tschechien, Griechenland, Ungarn, Italien, Slowakei, Slowenien, seit 2018 auch aus Serbien und seit 2019 aus Bosnien und Herzegowina. Die Projekte werden von speziellen nationalen Vertretern ausgewählt und der internationalen Jury vorgelegt, die für 2019 von Eva Mavsar, Špela Nardoni Kovač, Damjana Zaviršek Hudnik und Tatjana Sirk geleitet wurde. Die Gewinnerprojekte sowie ausgewählte Finalisten werden in einer Ausstellung gezeigt, die bis zum 5. Januar 2020 dauert. Die Auswahl basierte auf einigen grundlegenden Kriterien, wie z.B.: Harmonie mit dem Bezugsrahmen, Achtung des Natur- und Kulturerbes, aber mit einem innovativen und zeitgenössischen Charakter, Übernahme traditioneller architektonischer Elemente, allerdings mit großer Aufmerksamkeit für innovative Details, Farbe, Materialien, Texturen und Licht. Merkmale, die in den Gewinnerprojekten zu finden sind.
So wurde beispielsweise die Neue Galerie und Kasematten / Neue Bastei von Bevk Perović arhitekti von der Jury für ihre Fähigkeit gewürdigt, den Neubau in das bestehende Gebäude zu integrieren. Die Architekten erreichten dieses Ergebnis durch ein kompositorisches Konzept, das durch sorgfältiges Verbinden zwischen den beiden Gebäuden und einen ausgeklügelten Treppensystem entstand. Eine Architektur, die einen Kontrast zu der bestehenden zu suggerieren scheint, die aber bei näherer Betrachtung ihre Inspiration im alten Gebäude findet, wie im Falle der Backsteingewölbe. Einfachheit ist immer noch das wiederkehrende Wort in den Motiven der Jury für die beiden Ehrenauszeichnungen: die Erneuerung des Hauptplatzes von Novo Mesto, in Slowenien, entworfen vom Studio Atelier arhitekti und die Sanierung des monumentalen Komplexes der Klöster von San Pietro in Reggio Emilia, Italien, durch ZAA Zamboni Associati Architettura. Einfachheit, mit der die beiden Büros Projekte entwickelt haben, um der Stadt im ersten Fall einen gemeinsamen Raum für das öffentliche Leben zurückzugeben. Im zweiten Fall, um den privaten Raum des Klosters in einen neuen öffentlichen Ort zu verwandeln.

(Agnese Bifulco)

Images courtesy of PDA, photo by David Schreyer (01-04), Boštjan Pucelj (05-07), Alessandra Chemollo (08-10)


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