20-12-2005

MVRDV, WoZoCo's Apartments for Elderly People, Amsterdam, Niederlande, 1997

MVRDV,

Amsterdam,

Eigentumswohnungen, Housing,

Glas, Holz,

WoZoCo's war eines der ersten Projekte, mit denen MVRDV die Aufmerksamkeit der internationalen Architekturszene erregt hat.



MVRDV, WoZoCo's Apartments for Elderly People, Amsterdam, Niederlande, 1997 Und das konnte auch nicht anders sein. Es handelt sich um eine einzigartige, weise und zugleich lustige Arbeit, die intelligent und fröhlich ist. Eine dreidimensionale Farbpalette, die das Grau der Vorstadt belebt.
In Auftrag gegeben von der Het Oosten Housing Association, ist das WoZoCo's - zwischen 1994 und 1997 realisiert - ein Gebäude mit 100 Wohnungen für die Bevölkerung over 55. Ookmeerweg in Amsterdam-Osdorp ist das Viertel, in der der Bau steht: Eine Gartenstadt westlich von Amsterdam, die zwischen 1950 und 1960 errichtet wurde und heute von dem Wachstum des Hochbaus zu Lasten der Grünflächen und der Gemeinschaftsplätze im Freien bedroht wird.
Die Herausforderung bestand darin, ein Gebäude zu realisieren, das es schaffte, die Tristesse gewisser Bauten jener Jahre in den Vorstädten der Großstädte zu bekämpfen, eine Architektur zu konzipieren, die die städtebauliche Qualität respektiert und zu deren Steigerung beiträgt. Genau so war es auch.
Das bizarre, absolut überraschende Profil von WoZoCo's entsteht eigentlich aus einem der ersten Hindernisse, die beim Projekt aufgetreten sind: Der Bebauungsplan von Cornelis Van Eesteren - Ende der 20er Jahre geschrieben - begrenzte die Anzahl der Wohnungen pro Block auf 87 Einheiten, damit jeder von ihnen eine gute Tageslichtbeleuchtung gesichert würde. Die Aufgabenstellung des Auftraggebers lautete aber 100 Einheiten. Woher also den Platz für die restlichen 13 Wohnungen nehmen? Es war klar, dass die Schaffung von zwei Blöcken weiteren Boden belegt und somit den Grünflächen entzogen hätte, also gerade jene Haltung, die hier bekämpft werden sollte.

Von daher also die Idee, die WoZoCo's zu einem der originellsten Wohnungsgebäude im Panorama der zeitgenössischen Architektur gemacht hat: die dreizehn "überschüssigen" Einheiten wurden wörtlich an die Nordfront des Hauptkörpers als große auskragende Parallelepipede angehängt, womit eine weitere und unerwünschte Belegung des Bodens vermieden wurde.

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