09-03-2007

Museum Jean Tinguely, Mario Botta

Mario Botta,

Die Schweiz, Basel,

Museen,

Zement, Stahl,

Architekt: Mario Botta
Auftraggeber: F. Hoffmann - La Roche S.A., Basel
Ort: Grenzacherstrasse 210, Solitudepark, 4002 Basel, Schweiz
Tel.: (0041) 61 681 93 20
Fax: (0041) 61 681 93 21
e-mail: infos@tinguely.ch
Webseite: www.tinguely.ch
Fecha: 1993 -96.
Datum: 1993 -96
Baumaterialien: Stahlbeton, Stahl, rosafarbener Sandstein aus dem Elsass, Titanzink-Wellband, Glas.



Museum Jean Tinguely, Mario Botta Die Ostfront zur Autobahn hin, ist am höchsten und vollkommen geschlossen, eine hohe rote Mauer, auf der nur der riesenhaft vergrößerte Schriftzug des Bildhauers zu sehen ist. Auf der gegenüberliegenden Seite öffnet sich die Front zum Park hin mit den fünf zusammenhängenden Baukörpern, die von spindelförmigen Hängewerken überdacht sind und einen großen verglasten Eingangsportikus bilden, der das Innere des Museums in direkte Verbindung mit dem Gründ des Parks setzt.
Die parallel zur Grenzacherstraße verlaufende Nordfront zeigt eine geschlossene Mauer, die von einem zylindrischen Baukörper gekennzeichnet ist mit einer Treppe und einem Gehsteig, der auf einer niedrigen Mauer ruht und den Haupteingang des Museums markiert und von wo aus man, durch die Öffnungen im Mauerwerk Zugang zum Portikus hat, wo sich der Eingang zu den Ausstellungsräumen befindet.
Aus der zum Fluss hingewandten Südseite kommt ein lang gestreckter Bau hervor, der diagonal zum Außenteil angeordnet ist und über dem Rheinufer schwebt: Ein gebogener und verglaster Laufsteg, der nicht zufällig "La Barca" genannt wird, ist Teil des Museumswegs und führt den Besucher einen Moment aus dem Museum heraus, um den Fluss und die Landschaft am anderen Rheinufer zu betrachten, um dann in einem höheren Stockwerk auf einem Balkon auf den großen Saal hin, wieder hineinzugehen.
Die massive Architektur von Botta, die sich der Bewegung und der kakophonischen Komposition der mechanischen Kunstwerke von Tinguely entgegensetzt, scheint das heikle Problem der "Einbindung" und "Bewahrung" der Skulpturen des Künstlers glücklich zu lösen - Kunstwerke, die vielleicht besser im Freien aufgehoben wären, als symbolische und beredete Ruinen dieses Maschinenzeitalters.

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