02-08-2006

Mortensrud Church, Jensen & Skodvin. Oslo. 2002

Jensen & Skodvin,

Oslo,

Kirchen & Friedhöfe,

Stein, Glas,

Die Gestaltung eines Raums für Gebete auf einem Hügel ganz in der Nähe von Oslo ist für das Büro Jensen & Skodvin zum Anlass geworden, die komplexen Beziehungen zwischen Architektur und Topographie in einer Optik des Respekts für das Bestehende und die Konfiguration des Standorts zu experimentieren und zu vertiefen.



Mortensrud Church, Jensen & Skodvin. Oslo. 2002 Stahl, Stein und Glas sind die Hauptdarsteller, da es sich hierbei um leichte, natürliche, und optisch 'durchlässige' Materialien handelt.
Es wurde versucht, sogar den Stein in gewisser Weise durchsichtig zu machen, da er ohne Mörtel verlegt wurde und so kleine Schlitze für den Durchgang des Lichts lässt und beeindruckende Schattenspiele im Inneren erzeugt. Sehr ausgefallen ist auch die Wirkung für die Außenseite der Fassade, die auf drei Seiten der Kirche von den Unregelmäßigkeiten des Steins markiert wird.
Um dieser Konstruktion Halt zu verleihen, wurden in einem Abstand von einem Meter jeweils Stahlplatten montiert. Diese Lösung wurde auch für die Glasfassaden benutzt, die die Mauern umhüllen. Das Gebäude wird auf seiner gesamten Länge von einer Glasfassade begleitet, die sich in variablem Abstand von der Steinmauer befindet und einen angenehm zu begehenden Weg definiert.
Das Ergebnis ist ein Sakralbau, der nichts mit den Stereotypen der Kultstätten zu tun hat, sondern der eben anhand seiner Erscheinung eine Botschaft des Respekts und der Harmonie übermitteln will.

Laura Della Badia

GALLERY


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