13-11-2007

MAP Architects. Deutsche Bundesbank. Chemnitz (Deutschland). 2004

Map studio (Francesco Magnani, Traudy Pelzel),

Deutschland,

Buros, Banken,

Glas,

Ein solides, kompaktes und quadratisches Volumen: Die Filiale der Deutschen Bundesbank in Chemmitz, Sachsen, zeigt eine essentielle Geometrie mit edler Wirkung.



MAP Architects. Deutsche Bundesbank. Chemnitz (Deutschland). 2004 Ziel des Planers war es, ein nüchternes Gebäude zu schaffen, das aufgrund einer sorgfältigen Wahl der benutzten Materialien "leichter" wirkt. Der Körper besteht aus zwei Blöcken: Ein Parallelepiped (Grundriss: 46x50 Meter), das 10 Meter hoch ist, und ein darüber liegendes Volumen in seinem zentralen Teil.
Die Verkleidung der Fassade, die aus Alabasterplatten in Bronzeprofil besteht, kontrastiert dieses solide und statische Bild. Das Resultat ist ein schillerndes Bild, das man nicht übersehen kann, wenn man sich im Park befindet, in dem das Bauwerk steht.
Es liegt nämlich im "Park der Opfer des Faschismus", bei dem es sich um einen Wald mit Jahrhunderte alten Bäumen handelt und wo die dichte Vegetation nicht viel Licht einfallen lässt. Auch aus diesem Grund sticht das Gebäude der Deutschen Bundesbank mit seinem ganzen Reichtum an Lichtern und Reflexen in der Landschaft hervor, die es umgibt. Sein Bild ändert sich bei dem Wechsel der Witterungsbedingungen und je nach Tageszeit, wobei auf der Fassade die Wirkungen von Licht und Schatten erscheinen. Während die Wand tagsüber vom Licht durchquert wird, schenkt sie Nachts ein besonders eindrucksvolles Bild, denn das Kunstlicht lässt den Alabaster noch lebendiger und schillernder erscheinen und betont seine Maserungen.
Die Platten sind insgesamt 256 und bestehen aus drei Kristallschichten zwischen denen sich eine Alabasterplatte und eine Luftkammer befinden. Mit der Realisierung wollten die Planer eine durchgehende Mauer schaffen, ohne Stützen in der Mitte, um deren Bild auch von Innen auf der gesamten Länge von 18,70 Metern genießen zu können.
Für die anderen Fronten wurde hingegen eine zurückhaltendere Lösung gewählt, mit einer Verkleidung aus hellem Naturstein. Die horizontal angeordneten Platten werden nur durch die Fenster unterbrochen.
Der Eingang befindet sich auf der Seite der Alabasterfassade, unterscheidet sich aber vom Rest der Front durch Form und Farbe: Es handelt sich hierbei um ein Parallelepiped, das aus der Fassade auskragt und mit Baubronze verkleidet ist.
Im Inneren, genau entlang der Alabasterfassade, erstreckt sich die Halle, von der aus man über eine große Treppe Zugang zu den Büros hat. Holz und Schiefer bekleiden die Wände dieser Räumlichkeiten, während die Decke des Empfangs von einem Werk von Petr Kvicala bereichert wird: Ein Kontinuum fließender und gebogener Linien.

Laura Della Badia

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