10-01-2003

Lucrezia Borgia In Ferrara

Bar, Sport & Wellness,

Im Jahre 1502 kommt Lucrezia Borgia nach Ferrara, um Alfonso d’Este, Sohn des Herzogs Ercole I. zu heiraten, der das Erbe des Vaters im Jahre 1505 übernimmt. Ihr geht ein undurchsichtiger Ruf, auch auf Grund ihrer familiären Herkunft voraus, der im Verlauf der Jahrhunderte den Mythos einer Dark Lady ante litteram aufkommen läßt. Lucrezia befreit sich in Ferrara vollständig von ihrer zweifelhaften Reputation und wird zum Mittelpunkt jener goldenen Zeit der emilianischen Stadt, die diese zu einer Wiege der italienischen Renaissance werden läßt.



Lucrezia Borgia In Ferrara Ferrara feiert heute die spanische Herzoging ? als Freundin und inspirierende Muse von Bembo und Ariosto, der sie als Beispiel für Schönheit und Tugend im Orlando Furioso nennt ? mit einem ganzen Jahr von Veranstaltungen, in die Museen, öffentliche Einrichtungen und private Verbände einbezogen sind.

Vom Theater ? mit der Aufführung von Amor nello specchio (G.B. Andreini, 1622) unter der Regie von Ronconi und Interpretation von Mariangela Melato ? über den Palio, der die Ankunft von Lucrezia in der Stadt nachvollzieht, bis zu Ausstellungen und Konferenzen (wie der über die historische Kartographie des Gebietes um Ferrara vom Zeitraum der Lucrezia bis zur Devolution), entdeckt Ferrara den gewiß glänzendsten Zeitraum seiner Geschichte neu und ermöglicht so nicht nur die Aufwertung einer zu unrecht diskutierten Persönlichkeit, sondern auch das Neuerleben und die Bewertung von Werken und Örtlichkeiten aus deren Zeit.

Im Besonderen widmet das Istituto di Studi Rinascimentali eine Arbeitswoche der Figur von Alfonso I. (September 2002) und der Palazzo Bonacossi führt eine große Ausstellung zu Lucrezia durch, in der es möglich sein wird, außer Portraits, die herrlichen und geheimnisvollen Gemälde der Schule von Ferrara zu bewundern (5. Oktober ?15. Dezember 2002).

Außerdem werden touristische Rundgänge und bedeutende Einweihungen (darunter die des berühmten Museo della Cattedrale) organisiert, während auf Grund ihrer Faszination und Besonderheit auf die Initiative Agrumi rari nei cortili e nei giardini estensi (April 2002) hinzuweisen ist.

Aus diesem Anlaß wird es möglich sein, die geheimen Gärten der Paläste um Ferrara zu besichtigen, die sich entlang des Corso Ercole I° d?Este befinden: die eigentliche tragende Achse jener ?Hinzufügung? durch Ercole, die Ferrara zu einem der seltenen Beispiele für ideale Städte gemacht hat (in diesem Falle durchBiagio Rossetti errichtet). Der Corso verbindet das Castello Estense mit der Stadtmauer in einer unaufhörlichen Folge von Wohnsitzen aus der Renaissance, die im berühmten Palazzo dei Diamanti eines ihrer bedeutendsten und wichtigsten Beispiele findet.

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