29-12-2005

Louis Vuitton Roppongi Hills
Jun Aoki,Tokio, 2003

Jun Aoki,

Tokio, Japan,

Geschaft,

Die Geschichte der Marke Louis Vuitton geht auf das 19. Jahrhundert zurück. Seit dieser Zeit ist das Image der "Maison" eng mit Taschen und Koffern der Luxusklasse verbunden, die Eleganz mit Tradition vereinen.



Louis Vuitton Roppongi Hills<br> Jun Aoki,Tokio, 2003 Dies passiert in Tokio, wo das Namenspaar Louis Vuitton + Jun Aoki zur siegreichen Formel des Flagship Louis Vuitton Roppongi Hills (2003) wird. Nachdem er, ebenfalls fur Vuitton, den Store in Omotesando realisiert hatte, der Zone schlechthin, wo sich die Verbindung zwischen den gro?en Modeschopfern und dem Star System der Architektur am deutlichsten zeigt (Prada + Herzog & de Meuron, Tod's + Toyo Ito, Christian Dior + Kazuyo Sejima)- entwirft Jun Aoki die neuen Headquarters von 900 Quadratmetern und folgt dabei der Logik, die auf den Dialog zwischen dem klassischen und eleganten Geist des franzosischen Modehauses und der innovativen Sprache des Gebaudes zielt, in dem die Buros untergebracht sind.
So schreibt Deyan Sudjic auf den Seiten der Zeitschrift Domus: "Wenn Vuitton auf der einen Seite den Eindruck erweckt, als wurde es die Marke schon immer geben, hangt der derzeitige Erfolg von der standigen Neudefinition der eigenen Identitat ab und von der Fahigkeit, kreative Wege zur Innovation zu finden."

Das Schlusselelement des Projekts ist ganz sicher die Fassade, der Filter zwischen dem Inneren der Boutique und der Stadt, der Sensor fur die "Launen" der Stadt und das Interesse des Passanten. Als eine Art Pixel-Bildschirm gedacht, besteht die Fassade aus zwei Lagen: Die erste ist komplett aus Glas und dient als Schirm fur ein Raster, das aus 30.000 Rohrringen mit einem Durchmesser von 10 Zentimetern besteht. Ahnlich einem Monitor wird die Frontseite dynamisch, beweglich und verandert sich vom Tag zur Nacht anhand einer Regie von Lichtvariationen, die zur Entmaterialisierung des Stores dienen. Diese Bedingung der kontinuierlichen "Instabilitat", die einen einbezieht und gleichzeitig den Pulsschlag des stadtischen Gefuges registriert und zeigt, fast als wolle dieser aufgenommen werden, um dessen Vitalitat zu reproduzieren. In dieser Szene, die zwischen Materie und Nichtmaterie schwankt, muss das Objekt Vuitton entdeckt werden, gefundne werden als konstantes Element in dem variablen Spiel der Architektur.

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