18-09-2002

Lighting Architecture

Einkaufszentren, Buros, Museen, Sport & Wellness, Kinos,

Wenn Architektur die Kunst des Ersinnens der Formen ist, dann ist architectural lighting die Kunst, diese Formen durch die Verwendung von Licht hervorzuheben.



Lighting Architecture Das Licht hat eine direkte Wirkung auf die Art, sowohl die Innen- als auch die Außenbereiche eines Gebäudes zu entwerfen, beeinflusst die Form der Bereiche und Materialien, aus denen es sich zusammensetzt.
Einst orientierte sich die Architektur an den Bewegungen der Sonne; die während des letzten Jahrhunderts begonnene Verwendung der elektrischen Beleuchtung hat es ermöglicht, natürliches Licht in das architektonischen Gefüge zu integrieren.
Ein vollständiges Begreifen des Lichts, seiner Eigenschaften, der physischen und psychologischen Wirkungen, die es auf Personen hat und seine, sich in ständiger Evolution befindenden Technologien ermöglicht es der Architektur mehr Qualität zu verleihen und Bereiche mit höheren emotionalen Wertigkeiten zu planen.

Die steigende technologische und formale Komplexität der Verwendung des Lichts in der Architektur hat zur Gründung von spezialisierten Planungsbüros wie der im Jahre 1996, von Jonathan Speirs und Mark Major gegründeten, englischen Lighting Architects Group geführt.
Lighting Architects Group ist ein Team, das sich aus Experten verschiedener Disziplinen zusammensetzt (Architektur, Kunst, Beleuchtung, Interior Design, Grafik und Bühnenbildnerei), die bei der Planung von natürlichen und künstlichen Beleuchtungssystemen zusammen arbeiten und Lösungen für die unterschiedlichsten architektonischen Typologien entwickeln: Museen, Stadtgefüge, Kinos, Monumentalbauten, Einkaufs-Center, Büros, Kunstausstellungen.
Ein Beispiel für die Kreativität der Lösungen der Lighting Architects Group ist das Magna Science Adventure Centre, ein Projekt, das den Stirling Price 2001 gewann und an zwei Eingriffen identifiziert werden kann: sowohl an der Innen- als auch an der Außenbeleuchtung des Gebäudes, dessen Umbau-Projekt von Wilkinson Eyre verwirklicht wurde, und die Licht-Ausstattung der vier Pavillions, die das Thema der natürlichen Elemente (Wasser, Luft, Erde und Feuer) zum Gegenstand hatten. Was die architektonische Beleuchtung angeht, wurde entschieden die von den Bewohnern der Gegend beschriebenen Atmosphären des antiken Gebäudes wiederherzustellen: die von blauem Licht überflutete Fassade bleibt einigermaßen dunkel und wird von, die Struktur hervorhebenden, roten Strahlen durchsetzt.

Die Lösungen für die Pavillons sind noch evokativer: Das Feuer wird durch einen Leucht-Tornado, der sich in einem acht Minuten-Intervall einschaltet, dargestellt während einige Bildschirme Darstellungen von Flammen an die Wände werfen; wenn diese nachlassen, beginnt das glühende, rote Licht zu zittern, was eine eindrucksvolle Wirkung hat.

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