28-09-2007

Kengo Kuma. Water/Glass House. Atami, Shizuoka Prefecture. 1995

Kengo Kuma,

Japan,

Ville, Wohnung, Housing,

Glas,

Bruno Taut hielt sich von 1934 bis 1936 in Japan auf und hinterließ das bewundernswerte Beispiel der Villa "Hyuga", mit der der deutsche Architekt versuchte, die verführerischen Kräfte nachzuempfinden, die er angesichts des Besuchs der wunderschönen Kaiserresidenz von Katsura verspürt hatte.



Kengo Kuma. Water/Glass House. Atami, Shizuoka Prefecture. 1995 Von diesem Bauwerk schätzte Taut vor allem die seltene Eigenschaft, zum Rahmen der Natur zu werden und gleichzeitig mit dieser zu verschmelzen.
In einem Spiel der unzähligen Verweise lässt sich Kuma beim Projekt Water/Glass House von Taut inspirieren, der sich auf Katsura bezieht, um ein Gebäude zu schaffen, das wieder ein Mal den Wunsch erfüllen möchte, die Architektur in der Landschaft einzutauchen.
Eine Wasserschicht bedeckt anmutig die Ecken des Bauwerks wie bei den Bambus-Verandas von Katsura, während ein Brise-Soleil aus Stahl den Schatten des Dachs auf das Wasser projiziert. Die flüssige Oberfläche dehnt sich nach Außen aus und verbindet sich mit dem Pazifik und auf diesem Spiegel schwimmt eine Glashülle, die - von der Sonne getroffen - die Strahlen bricht und diese nach Innen und nach Außen reflektiert. Das Projekt wird zu "einem totalen Ambiente, in dem sich alles auflöst, wo es keine Zergliederung der Räume gibt und wo die Grenzen verschwinden" (Kuma), endlich im Wasser, im Ozean und im Blau des Himmels versenkt.

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