04-10-2006

Jean Nouvel. Ghutrie Theatre. Minneapolis. 2006

Jean Nouvel,

USA,

Sport & Wellness, Theatres, Buros,

Metall, Glas,

Sanierungs,

Aus 35 Vorschlägen ausgewählt, ist das Projekt von Jean Nouvel für den neuen Sitz des Guthrie Theatre der Stadt Minneapolis das erste Werk des französischen Architekten in den USA.



Jean Nouvel. Ghutrie Theatre. Minneapolis. 2006 Ganz in der Nahe des Flusses Mississippi gelegen, der durch die Stadt flie?t, kann man die neue Anlage als Ausgangspunkt eines weitlaufigeren Projekts zur stadteplanerischen und architektonischen Sanierung bezeichnen, das diese Gegend mit vorwiegend industrieller Nutzung betrifft. Ziel der Arbeit ist es, die Gegend umzugestalten und diese mit Strukturen und Infrastrukturen zu versehen, die deren Bestimmungszweck andern kann und somit die Investitionen fur Kultur und den Tertiarbereich anzieht. Aus eben diesem Grund hat der Staat Minnesota eine ziemlich gro?e Summe bereit gestellt - circa 1/3 der 125 Mio. Dollar, die fur den Abschluss der Bauarbeiten notwendig waren.
Der Eingriff wurde vor allem von der Theatergesellschaft gewollt, die nach einer Bestatigung auf der internationalen Buhne sucht und von daher mehr Platz und effizienteren Service brauchte. Das Projekt von Jean Nouvel war im Jahr 2001 nach einer sehr sorgfaltigen Auswahl ausgesucht worden, bei der unter anderem auch Interviews in den verschiedenen Buros der potentiellen Planer gefuhrt wurden
Die Gesellschaft des Guthrie Theatre tragt den Namen von Tyron Guthrie, der sie in den 60er Jahren zusammen mit dem Theater an sich grundete, das vom Architekten Ralph Rapson geplant wurde.

Das Schicksal dieses Struktur, die aufgrund ihrer Buhne bekannt ist, die sich zum Zuschauerraum hin ausdehnt und von dem Zuschauern auf 3 Seiten umgeben ist, ist noch ungewiss. Ein Komitee setzt sich derzeit fur deren Bewahrung ein, es sieht aber so aus, als ob der Abriss bevorzugt wurde. In jedem Fall wird die typische Buhne auch von Jean Nouvel in der neuen Struktur angeboten.
es gibt aber noch zwei weitere Sale, einen mit 700 Platzen und einen kleinen mit 250. Das Gebaude wurde auf einem Grundstuck von 25.000 Quadratmetern errichtet und ist sehr viel kompletter als das alte Guthrie, nicht nur wegen des gro?eren Raumangebots, sondern auch im Hinblick auf die angebotenen Dienstleistungen, wie Probensale, Buros und Restaurant.
Optisch werden die verschiedenen Volumen des Theaters von dem gro?en Zylinder dominiert, in dem sich der Hauptsaal mit mehr als 1100 Sitzplatzen befindet. Ebenso viel Eindruck erzeugt das rechteckige Volumen mit dem Foyer, das sich in seiner horizontalen Entwicklung zum Fluss und den Wasserfallen hin erstreckt.
Glas und Metall umhullen die Formen der gesamten Anlage: Im Erdgeschoss scheint das transparente Glas das Publikum in seine Sale einladen zu wollen, wahrend die anderen Stockwerke sich durch ein geschlossenes und kompakteres Aussehen auszeichnen, was mit dem Einsatz des blauen Metalls zusammen hangt. Die Fassaden werden von den Gravuren belebt, die diese Flachen zieren und dabei die Szenen aus der Geschichte des Theaters aufnehmen.
Das neue Gebaude ist vor allem aufgrund seiner horizontalen und vertikalen Gliederung und ob des Spiels der Lichter und der Reflexe auf den Fassaden so markant.

Laura Della Badia

Foto: Jim Gallop

GALLERY


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