06-05-2010

Italienischer Pavillon auf der Expo von Shanghai 2010

Giampaolo Imbrighi,

Shanghai,

Pavillons,

Glas, Feinsteinzeug, Zement,

Nachhaltigkeit, GranitiFiandre, Messen,

Konkretheit und Dynamik sind die Schlüsselwörter Italiens, vertreten vom Landespavillon auf der Expo von Shanghai. Der Entwurf des Teams unter der Leitung von Giampaolo Imbrighi setzt die Solidität bei den kompositorischen Entscheidungen und die Nachhaltigkeit und – bei der Innovation des “transparenten” Zements – den Geist der Änderung und der Flexibilität um.

GranitiFiandre ist Partner des Generalkommissariats der italienischen Regierung für die Expo 2010.



Italienischer Pavillon auf der Expo von Shanghai 2010 Architektur wirkt auf vielfältige Weise auf den Ort und hat als solche Pflichten gegenüber den Bewohnern und Besuchern. Der Ausstellungspavillon eines Landes ist König der symbolischen Baukünste: Sein Ziel ist es, die Gründungswerte des Landesgeistes zu zeigen, sein Bild muss beeindruckend sein und in Erinnerung bleiben, er muss konzeptgemäß Dutzende von Millionen Besuchern empfangen können.
Auf der Weltausstellung von Shanghai, die vor wenigen Tagen eröffnet wurde, sind 70 Millionen Besucher vorgesehen und der italienische Pavillon erfüllt seine Aufgabe, indem er wichtige Namen des privaten Unternehmertums unseres Landes vereint (von Permasteelisa bis Italcementi, von GranitiFiandre bis Prada, von der Triennale von Mailand bis zu Ferrari) und setzt dabei auf das Beste das Potential jedes Einzelnen in einem architektonischen Behältnis ein, das sich je nach Ausstellungs- und Nutzungsbedürfnissen verändern lässt.
Mit einer Untersuchung der Beziehung zwischen Tragwerk und Verkleidung, hat das Architektenteam, Gewinner des 2008 ausgelobten Wettbewerbs, beschlossen, einen neuen Zementtyp zu benutzen, der im Unterschied zu den herkömmlichen und komplett opaken Typen einen hohen Grad der Lichtdurchlässigkeit aufweist und von daher in der Lage ist, das Außen mit dem Innen der Gebäudehülle in Kommunikation zu setzen und dabei einen sehr symbolträchtigen monolithischen Charakter beizubehalten. Experimentiert und entwickelt von Shanghai, verbindet dieser Zement mit der normalen Zusammensetzung plastische Kunstharze, die dessen Struktur so ausrichten, dass eine Transparenzwirkung erzielt wird, die als höher gilt als bisher mit Glasfasern erzielt bei einer deutlichen Kostenminderung.

Die angegebenen Zahlen sprechen von 3.774 Paneelen, die mit 189 Tonnen Zement realisiert wurden, für eine Fläche von 1.887 Quadratmetern, die von durchgehenden Glasfassaden ergänzt wird. Das Gebäude, das dank der Wahl des Zements kompakt scheint, bricht auf in separate Blöcke und zwar nach einem Grundrissmuster, das sich am Spiel Shanghai (Mahjong) inspiriert aber auch an dem Plan einer Stadt mit den Vierteln, den Gassen und Plätzen und spielt somit auf die Bedeutung der Stadtplanung heute an, in Italien wie in China. Konzepte wie die Öffnung und die Transparenz, welche die kompositorischen Entscheidungen des Projekts bestimmen, schalten auf eine direkte Kommunikation, wenn sich der Zement nachts “selbst erhellt” und der Städte Bilder seiner internen Dynamik zeigt. Die Wahl des internen Fußbodenbelags wurde von den Kriterien der Strapazierfähigkeit bestimmt und von der Notwendigkeit, die Oberflächen mit der Basis des Pavillons in Beziehung zu setzen: Die Planer haben die Platten aus Feinsteinzeug aus dem Katalog von GranitiFiandre gewählt und das Unternehmen hat eine Version XL 120x60 cm entwickelt, ein spezielles großes Format, das in der Horizontalen den gleichen Effekt der massiven Kompaktheit erzeugt wie die Zementtafeln in der Vertikalen.
Die in den Verglasungen der externen Überdachungen eingelassenen Photovoltaik-Elemente schirmen die Strahlungen ab, die Schnitte zwischen den Paneelen zielen nicht nur auf die rhythmische Gestaltung der Räume, sondern begünstigen auch die Energieeinsparung. Die gewählten Fußbodenplatten bestehen zu über 40% aus Recycling-Material: Wenn das Thema der Weltausstellung “Better City, Better Life” lautet, dann beweist der Pavillon Italien, dass sich in unserem Land viele Realitäten einer Politik des gestiegenen Umweltbewusstseins anpassen und dass die Architektur hierfür Anwendung und Wahrzeichen sein kann.
von Mara Corradi

Progetto:Giampaolo Imbrighi, Teresa Crescenzi, Antonello De Bonis, Cosimo Dominelli, Iodicearchitetti (Francesco Iodice, Giuseppe Iodice, Marcello Silvestre)
Committente: Ministero degli Affari Esteri italiani
Luogo: Shanghai (Cina)
Superficie utile lorda: 3600 mq
Superficie del lotto: 6000 mq
Altezza del padiglione: 18 m
Concorso: 2008
Inizio progetto: aprile 2008
Inizio lavori: maggio 2009
Fine lavori: maggio 2010
Strutture vetrate: Permasteelisa
Facciate in cemento trasparente i.light®: Italcementi
Rivestimenti e pavimenti in XL120 Anthracite Ground: GranitiFiandre


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