17-07-2006

Il Bigo, Renzo Piano. Genua. 1992

Renzo Piano,

Genua,

Es handelt sich um eines der Wahrzeichen der Stadt Genua, vor allem der Hafengegend und der engen Beziehung der Stadt mit dem Meer. Der Bigo wurde anlässlich der 500. Jahr-Feier der Entdeckung Amerikas erbaut und ist sofort zu einer großen Touristenattraktion geworden.



Il Bigo, Renzo Piano. Genua. 1992 Die Überdachung aus Glasfaser hingegen wird von vier Bögen mit Rohrquerschnitt getragen, die von zwei Armen von oben anhand einer Reihe von Kabeln 'herabhängen', die die Form eines Sonnenschirms bilden.
Wirklich atemberaubend ist der Panorama-Aufzug, der sich mit seiner verglasten Kabine bis auf 40 Meter Höhe erhebt, um sich dann um sich selbst zu drehen, so dass man auf diese Weise die Möglichkeit hat, den gesamten alten Hafen und die Altstadt von Genua zu sehen.
Heute kann man die Silhouette des Bigo nicht übersehen, gerade weil er als ein Wahrzeichen zur 500-Jahr-Feier der Entdeckung Amerikas, der 'Colombiane' von 1992, konzipiert wurde und den nun die Stadt wie die Masten eines immer vor Anker liegenden Segelschiffs 'markiert'.
Die Wahl von Renzo Piano war es nämlich, etwas zu realisieren, was mit seinem Aussehen sofort auf den Seeverkehr anspielt; deshalb also Bigo, d.h. ein Lastarm, eine Art Ladekran, wie er einst auf allen Lastschiffen zu finden war.
Die sieben Arme werden - zusammen mit dem mittleren vertikalen Pfeiler - untereinander und zur Fläche hin von Stahlkabeln stabilisiert und erinnern auf diese Weise an die Strukturen, die sich einst auf den Handelsschiffen befanden.
Hintergrund zum Bigo sind die Piazza delle Feste zusammen mit dem Quartiere Millo mit den Restaurants, Buchläden, Cafés und Ausstellungsräumen.

Laura Della Badia

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