23-06-2006

Hotel Straf. Vincenzo De Cotiis. Mailand. 2006

Vincenzo De Cotiis,

Mailand,

Ausstellungsraum, Hotel,

Anlässlich der Möbelmesse in Mailand eröffnet, ist das Hotel Straf mehr als eine Installation konzipiert wurden, bei der die wahren Hauptdarsteller die Materialien sind, die ausgesucht und miteinander kombiniert wurden, um die Idee des "Unfertigen" zu vermitteln - in Räumlichkeiten, in denen jedes Detail auf das Sorgfältigste ausgearbeitet ist.



Hotel Straf. Vincenzo De Cotiis. Mailand. 2006 Auch die architektonischen Elemente der Zimmer mit 'Wellness-Ecke' fallen unter diese Kategorie und lassen dabei die technologischen Details verblassen, um einer künstlichen Dimension Raum zu lassen, die von Kristallwänden umhüllt ist.
Das gleiche Konzept gilt auch für die Bar, wo wir Grundmaterialien finden, wie den Beton der Wände und des Fußbodens.
Hier hat De Cotiis eine Art Überschreibung des Raumes anhand eines hyperdekorativen Einsatzes realisiert. Der Umfang der Bar ist fast versteckt von den Objekten, meistenteils recycelt, wie die geformten Paneele aus recyceltem Fiberglas mit Hunderten von Vergrößerungsgläsern, die von der Zeit zerfurcht sind; in anderen Fällen wurden diese Objekte extra geschaffen, wie die Siebdruckbilder, die an aufgesammelte und zufällig hingestellte Relikte erinnern.
Auch der Lampenschirm aus grünem Fiberglas der 70er Jahre, das Patchwork-Ledersofa und die Hocker verstecken ihre Vergangenheit nicht, sondern machen daraus ein besonders markantes Element. Das Ergebnis ist ein Ambiente aus Kunst und Wesentlichkeit, wo sich Alltag und Zukunft miteinander vermischen und miteinander leben.

Laura Della Badia

www.straf.it

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