26-07-2019

Hinterlüftete Fassaden und ACTIVE gehören zu den Stärken eines LEED Platinum-Projekts

Studio Gianluca Centurani,

Rom,

Buros,

Feinsteinzeug,

Pareti Ventilate, ACTIVE SURFACES, Fiandre Architectural Surfaces, Facciate Ventilate,

Im Projekt des Büros Gianluca Centurani für den Wettbewerb für den Neubau des ISTAT-Geschäftssitzes wurden verschiedene passive Strategien und fortschrittliche technische Lösungen umgesetzt, um den Energiebedarf des Gebäudes zu optimieren. In der Vorphase wurde für die LEED-Zertifizierung die höchste mögliche Klassifizierung erreicht: Platinum. Bei den Lösungen für die Gebäudehülle spielen die hinterlüfteten Fassaden aus Feinsteinzeug Porcelaingres und Fiandre Architectural Surfaces mit Keramik-Technologie Active Clean Air & Antibacterial Ceramic™ eine bedeutende Rolle.



Hinterlüftete Fassaden und ACTIVE gehören zu den Stärken eines LEED Platinum-Projekts

Das Büro Gianluca Centurani hat ein interessantes Projekt für den Wettbewerb des neuen Hauptsitzes des italienischen Amts für Statistik ISTAT im Quartier Pietralata in Rom ausgearbeitet.Um die höchste Kategorie der LEED-Zertifizierung - Platinum - zu erreichen, behalfen sich die Architekten mit passiven Strategien und fortschrittlichen technischen Lösungen, um den Energiebedarf des Gebäudes zu optimieren und einzuschränken. Hier spielt die Gebäudehülle eine maßgebende Rolle. In diesem Zusammenhang und zur Gebäudeperformance-Optimierung wählten die Architekten hinterlüftete Fassaden mit den Platten aus Feinsteinzeug von Porcelaingres und Fiandre Architectural Surfaces. Sie entschieden sich insbesondere für Oberflächen, die mit der Keramiktechnologie Active Clean Air & Antibacterial Ceramic™ behandelt sind. Eine Konstruktionslösung mit einer Menge Vorteilen. Abgesehen von der eleganten und überdurchschnittlichen ästhetischen Qualität gewährt diese Lösung Vorteile wie die Wärme- und Schalldämpfung, den Widerstand gegen die Einwirkung von Witterungseinflüssen und spielt eine große Rolle bei der Reduktion der schlimmsten Schadstoffe (NOx, SOV usw.) durch einen Fotocatalyse-Prozess, der durch die Beschichtung mit Titanoxid auf der Oberfläche der Active-Keramikplatten ausgelöst wird.

Der neue Sitz der ISTAT-Zentrale ist als 48.000 qm großer Gebäudekomplex mit Büros für etwa 2000 Angestellte mit zusätzlichen Arbeitsplätzen für Berater und Mitarbeiter geplant, mit direkt arbeitsbezogenen Räumen (Sitzungszimmer, Archiv, Toiletten) sowie öffentlichen Räumen (Auditorium/Kongresszentrum mit 600 Sitzplätzen, Mensa, Bibliothek mit Archiv, Kinderhort und Fitnessraum). Im Projekt des Büros Gianluca Centurani war die räumliche Verteilung der Funktionen und Räume vorgegeben: Durch die Form des verfügbaren Grundstücks, durch die städtische Umgebung, in die sich das neue Gebäude einbetten wird und durch eine genaue Prüfung aller damit verbundenen Randerscheinungen (Zufahrten und Zugänge, Ausrichtungen, Anschlüsse an das öffentliche Verkehrsnetz, mit den verschiedenen Funktionen verbundene Erfordernisse). Die Mensa zum Beispiel befindet sich in der Nähe einer Frontseite, um das angrenzende Straßennetz zu nutzen, ist aber auch vom Hof in der Mitte und vom Gebäudeinnern her erreichbar. Unter Berücksichtigung der Anforderungen des Wettbewerbs bezüglich eines von Form und Funktionen her einheitlichen Projekts konzentrierten die Architekten alle Nebenfunktionen und öffentlichen Funktionen in einem Unterbau, einem Gebäude, das sich vorwiegend waagrecht ausdehnt und dem Umriss des Grundstücks folgt. In diesem Unterbau befindet sich zum Beispiel die Eingangshalle, mit der alle anderen Funktionen direkt verbunden sind. Auf dem Unterbau stehen die Bürotürme, die in Ebenen mit verschiedenen Privatsphären-Niveaus unterteilt sind und über ein System aus Terrassen und Gärten verfügen, die den Repräsentations- und Direktionsbüros in den obersten Etagen vorbehalten sind. Die Architekten des Büros Gianluca Centurani haben einige elegante, aber offensichtliche Bezugnahmen auf die Tätigkeit des statistischen Amts eingefügt, zum Beispiel eine gestrichelte Linie auf der Westfassade des Unterbaus oder sogar die Skyline der Gebäude, die über dem Unterbau stehen: Diese Quader mit quadratischer Basis, die sich auch durch die Farbe der Fassadenverkleidung unterscheiden, sehen aus wie ein 3D-Säulendiagramm, eine Grafik, die in der Statistik verwendet wird.

ARCHITEKTEN
Bauprojekt: Studio Gianluca Centurani
Baukonstruktion: Studio Essegi -Ingegneria - ing. Cesidio Serafini
Anlagenbau: ing. Massimo Falcinelli
Energieprojekt: Studio Gianluca Centurani
Grafisches Projekt, Render: Studio Gianluca Centurani
LEED-Experte: arch. Cinzia Polesini

Images courtesy of Studio Gianluca Centurani www.gianlucacenturani.it


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