22-10-2002

Henning Larsen: Unibank von Kopenhagen, zu Ende der Bauarbeiten

Bibliotheken, Sport & Wellness, Bar,

Stein, Glas, Metall,

Messen,

Im Herzen von Kopenhagen, genau vor der neuen Bibliothek, steht der Zentralsitz der vom Architekten Henning Larsen geplanten Unibank: das Gebäude hat eine Kammform, die im Norden tiefe Einblicke auf das Wasser und im Süden auf die Stadt bietet.



Henning Larsen: Unibank von Kopenhagen, zu Ende der Bauarbeiten Sanft am Meeresrand gelegen, integriert sie sich voll und ganz mit den monumentalen Bauwerken, die hier in dieser Gegend stehen. Das Gebäude sticht durch seine anthrazitgrauen Farbtöne und durch seine großen, aber schlanken Portale hervor, die die umliegende Hafenlandschaft einrahmen.

Unibank umfasst vier stabförmige Gebäude und einen U-Block, die in regelmäßigen Abständen zueinander stehen und fast alle parallel zueinander sind. Der obere Teile jeden Blocks ist leicht verschoben bezogen auf den des anliegenden Blocks, was eine wichtige stadtplanerische Entscheidung ist. Der Bau des hier behandelten architektonischen Komplexes hat im Jahr 1995 begonnen, als der Labor Market Pension Fund das aufgegebene Grundstück der Werft B&W kaufte um eine Ausschreibung für einen detaillierten Plan mit 60% Büros und 40% Wohnungen zu sponsern.

Die Büros wurden im Jahr 1999 eingeweiht, wohingegen jetzt die drei Wohnblöcke fertig gestellt werden, die die Vision von Larsen respektieren. Zwischen den Fabrikkörpern, die der besonderen Kammform Leben verleihen, öffnen sich nüchterne Plätze mit unterschiedlichen Proportionen. Auf der Rückseite, entlang der Strandsgade, lässt sich das Gebäude vom bestehenden Stadtgewebe modellieren und nimmt als Bezugspunkt für die Ausrichtungen und Höhe die elegante Christians Kirke und deren barocken Glockenturm. Auf diese Weise wird die Kirche nicht von der Präsenz des neuen Bankinstituts erdrückt.

Die urbanistische Logik, die den Zentralsitz der Unibank auszeichnet, kann als schematisch definiert werden, aber gleichzeitig auch effizient und gehört zur Kategorie des skandinavischen Rationalismus. Hierbei wird die Stadt als ein ruhiger und geordneter Ort betrachtet, und nicht als eine Stelle, an der man formelle Architektur-Experimente macht. In dem Planungsbericht liest man, dass die Bezugspunkte ihren Ursprung in den alten Lagerhallen der Händler und dem Renaissance-Plan von Johan Semp aus dem Jahr 1617 haben, der eine Erweiterung des Wohngebietes für das Stadtviertel vorsah. Unibank kann also als ein modernes Baudenkmal definiert werden - wegen seiner eleganten Form, der ausgesuchten Materialien und des präzisen Rhythmus.

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