22-11-2002

Hans Kollhoff: Büroturm,
Potsdamer Platz, Berlin, 1997-2000

Hans Kollhoff,

Sport & Wellness, Buros, Gewerbliche Gebäude,

Zement,

Seit Berlin wieder die Hauptstadt von dem vereinten Deutschland ist, haben nicht nur die öffentliche Hand, sondern auch zahlreiche Unternehmen riesige Summen freigesetzt, um den Wiederaufbau zahlreicher Bereiche in kurzer Zeit zu bewältigen. Potsdamer Platz wird erneut zu einem Wahrzeichen des hektischen städtischen Lebens werden, genau wie in den Zwanziger Jahren, als er als der lebhafteste und dynamischste Platz Europas galt.



Hans Kollhoff: Büroturm,<br> Potsdamer Platz, Berlin, 1997-2000 Von der Seite betrachtet erscheint der architektonische Komplex wie ein System ubereinander angeordneter Fassaden, die ein sehr deutliches Profil zeichnen, das in der Wahrnehmung die Dimensionen des Gebaudes steigert: diese Wirkung hangt vor allem von der besonderen Grundstucksform ab.
Um den Turm auf den zwei langeren Seiten schlanker zu machen, entzieht Kollhoff diesem Materie und benutzt ein System der zuruckversetzen Fassaden, die aufeinander folgen, um den Gipfel zum Platz hin zu erreichen.
Dem Architekten ist es gelungen, den gro?en Gegensatz zwischen dem Turm und dem Fundament zu vermeiden, da die Dachlinie, die die Linie der umstehenden Komplexe aufnimmt, durch das Folgen der Erhohungen des Gebaudes aufgehoben wird.
Das Kompositionsprinzip basiert auf der Kombination einer doppelten Zweiteilung und einer Dreiteilung, eingefasst von zwei Lisenen, die die gesamte Fassade vom Fundament bis zur Spitze zeichnen.
Die Gruppe der Ziegelsteine, die auf Stahlbetonpaneelen angebracht sind, legen die Idee der Soliditat, der Resistenz und Robustheit auch der Kanten nahe.
Man erkennt eine drastische Losung, die die Mauermasse den durchsichtigen Pailletten und den transparenten Hullen der umstehenden Gebaude entgegenstellt. Die Klassik dieser Struktur liegt in der Klarheit der benutzten Ausdrucksmittel und ihr strenges Aussehen entstammt dem Bedurfnis nach Regelma?igkeit und der strengen Harmonie eines unbeugsamen kunstlerischen Bewusstseins, dessen Ziel es ist, das Projekt zum integrierenden Bestandteil der Stadt zu machen.
Das Werk von Hans Kollhoff steht am Potsdamer Platz wie ein Traum durch die Zeit, fast als Protest bezogen auf die umliegenden kommerziellen Gebaude, die das Wahrzeichen des deutschen Wirtschaftslebens sind.

Floriana De Rosa

Link: http://erewhon.ticonuno.it/arch/rivi/berl/potsdam.htm

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