22-11-2002

Hans Hollein: Zentrum für Vulkanforschung in Clermont-Ferrand, Frankreich

Sport & Wellness, Landschaft, Regierung, Museen, Theatres,

Metall,

In der französischen Region Auvergne auf einer Hügelgruppe in der Nähe von Clermont-Ferrand steht das Zentrum für Vulkanforschung, 1994 vom österreichischen Architekten Hans Hollein geplant.
Die Struktur steht im Inneren eines riesigen Parks, der sich auf 57 Hektar erstreckt bei einer Länge von 15 km. Die Gegend ist nur über eine kurvige Straße zu erreichen.



Hans Hollein: Zentrum für Vulkanforschung in Clermont-Ferrand, Frankreich Da die Konstruktion zu drei Viertel unterirdisch ist, passt sie sich perfekt in die Landschaft ein. Der Gebrauch von Materialien vulkanischen Ursprungs verstarkt das Konzept der Kontinuitat zwischen Natur und Architektur.
Das gesamte Projekt ist auf die Suche nach einem standigen Dialog zwischen Bauwerk und Ort ausgerichtet, wie die Aussage von Hollein bestatigt, demzufolge Vulcania aus den Basaltlavagussen geschaffen wurde.
Der Einsatz des ortlichen vulkanischen Gesteins und des roten Jura-Steins verstarkt den Chamaleon-Effekt der Au?enflache und verleiht dem gesamten Komplex zugleich ein modernes Aussehen.
Hollein hat eine Gruppe von relativ kleinen Balkonen geschaffen, die sich auf unterschiedlicher Hohe befinden und sich auf die Schwindel erregende Tiefe des darunter liegenden Kraters offnen.
Dieses Spiel wiederholt sich nicht nur auf der vertikalen Achse, sondern auch auf der Brucke, mit der man den Kegel und die obere Terrasse betritt: kleine Vorsprunge, die sich auf eine gro?e Perspektive offnen.
Die au?ergewohnlichen Buhnenbilder dieses Zentrums vereinen sich mit dem Einsatz fortschrittlichster Technologien, wie Satellitenbilder, interaktive Informationspole, Animationen, 3D-Filme und Simulationen unterschiedlicher Art.
Vulkanforscher aus allen Landern arbeiten an der Uberwachung des Projekts und der Gesamtheit der buhnenbildnerischen Inhalte, um die Echtheit und wissenschaftliche Strenge der Veroffentlichung sicherzustellen.
Fur experimentelle Tatigkeiten, die sich je nach Nachfrage und Entwicklung der Schulprogramme unterscheiden, wurden Lehrraume geschaffen.

Die Besucher werden immer weiter in die Tiefe gefuhrt, bis sie korperlich den vulkanischen Felsen spuren, auf dem das Museum errichtet ist und konnen dabei die Erfahrung einer unvergesslichen Reise in die Tiefe der Erde erleben.

Floriana De Rosa

Link: www.vulcania.com/anglais/guide/visite1.html

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