15-11-2007

Gluckman Mayner Architects, Ruth and Raymond G. Perelman Building, Philadelphia.

Gluckman Mayner Architects,

USA, Philadelphia,

Freie Zeit, Architektur und Kultur, Museen,

Zement,

Das Museum, das 1976 anlässlich des hundertsten Jahrestags der Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten in Philadelphia gegründet wurde, ist vor Kurzem um- und ausgebaut worden, was die Räumlichkeiten vergrößert und die interne Gliederung verbessert hat.



Gluckman Mayner Architects, Ruth and Raymond G. Perelman Building, Philadelphia. Das neue Gebaude ist das Ruth and Raymond G. Perelman Building, das von Richard Gluckman des New Yorker Buros Gluckman Mayner Architects entworfen wurde. Uber 5.500 Quadratmeter neuer Raume erweitern das Art Deco Bauwerk aus den 20er Jahren, das als "die Tur von Fairmount Park" bekannt ist, ursprunglicher Sitz der Versicherungsgesellschaft Fidelity Life. Ziel des Buros Gluckman Mayner Architects war es, die alten Buros umzugestalten und daraus einen weitlaufigen zentralen Platz zu machen, der ganz auf das Spiel mit dem Licht ausgelegt ist.
Von hier aus gehen die Abzweige der zahlreichen Galerien ab, die sich in den verschiedenen Richtungen des Museums entwickeln. Hauptdarsteller der gesamten Arbeit: Der 61 Meter lange und 6 Meter breite Raum mit einer Hohe von uber 10,5 Metern. Die Besonderheit dieses Eingriffs liegt in seiner doppelten Natur: Auf der einen Seite der vorhandene Bau, der anhand der ursprunglichen gelben Backsteine zu erkennen ist und auf der anderen Seite eine Betonmauer, die sich auch durch ihre raue Verarbeitung auszeichnet.
Die gro?te Schwierigkeit war eben die Integration des Neuen mit dem Alten, wobei es galt, eine Grenze zu bestimmen, innerhalb der man sich bei der Wahl der Materialien und der baulichen Losungen bewegen konnte. Die Planer haben sich von daher darauf konzentriert, das richtige Gleichgewicht zwischen dem Respekt des vorhandenen Bauwerks und der Notwendigkeit der Realisierung neuer funktionaler und dabei asthetisch ansprechender Raume zu finden.
Der lineare Entwurf, quadratische und essentielle Geometrie haben dazu beigetragen, den Anschluss in ein Werk zu verwandeln, das in der Lage ist, mit dem Umfeld zu kommunizieren ohne dabei Sachen umzukrempeln oder im Vordergrund stehen zu wollen. Die Arbeit hat aber auch von den Eigenschaften des vorhandenen Gebaudes profitiert, vor allem von der Proportion seiner Raumlichkeiten und von dem reichlich vorhandenen Tageslicht.
Es handelt sich hierbei nur um die erste Phase der Umsetzung eines Masterplans, der eine beachtliche Erweiterung des Gebaudes vorsieht, in dem das Philadelphia Museum untergebracht ist.Wie bei vielen anderen Arbeiten des New Yorker Buros, wozu auch die Museen gehoren, die Georgia O'Keeffe und Andy Warhol gewidmet sind, die Sanierung des Withney Museum und des Dia Center in New York, so erkennt man auch hier den angenehm nuchternen Stil von Richard Gluckman.

GALLERY


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