19-08-2019

Feilden Fowles Architects Besucherzentrum im Skulpturenpark Yorkshire 

Feilden Fowles Architects,

David Grandorge, Peter Cook, Mike Dinsdale, Mikael Olsson, Mark Fleming,

Yorkshire, UK,

Besucherzentrum,

Riba Stirling Prize,

Ein interessantes Ziel für diejenigen, die ihren Sommerurlaub im Norden Großbritanniens verbringen, ist der Skulpturenpark Yorkshire. Ein Ort von internationaler Bedeutung für die Ausstellung und Produktion moderner und zeitgenössischer Skulpturen und ab März 2019 steht auch das von Feilden Fowles Architects entworfene neue Besucherzentrum zur Verfügung.



Feilden Fowles Architects Besucherzentrum im Skulpturenpark Yorkshire 

In West Bretton, in der Nähe von Wakefield in West Yorkshire, Großbritannien, befindet sich der Park eines großen Landgutes aus dem 18. Jahrhundert, Bretton Hall, mit dem Skulpturenpark Yorkshire. Der 1977 eröffnete Park war der erste Skulpturenpark in Großbritannien und zeigt Werke internationaler Künstler wie Henry Moore und Barbara Hepworth. Die Skulpturen sind im Grünen verstreut und in die Landschaft eingebettet, einige Ausstellungseinrichtungen und andere Indoor-Funktionen runden den Park ab. Unter diesen wurde im März 2019 das neue Besucherzentrum mit der Ausstellungsgalerie The Weston eingeweiht, das von Feilden Fowles Architects entworfen wurde. Das Projekt ist für den Riba Stirling Prize 2019 nominiert, den renommiertesten Preis des Royal Institute of British Architects.

Für die Gestaltung des Besucherzentrums The Weston im Skulpturenpark Yorkshire respektierten die Architekten von Feilden Fowles eines der Merkmale aller Arbeiten im Park: eine enge Beziehung zur Naturlandschaft und damit zum Park selbst. Baugrund des Neubaus am östlichen Eingang, in optimaler Lage für die meisten Besucher, ist der alte Steinbruch. Ein Bereich, der eine perfekte Integration von Architektur und Landschaft ermöglichte und die Form des Gebäudes eindeutig bestimmte. Die Besucher werden von einer 50 Meter langen großen Wand empfangen, durch die das Besucherzentrum als monolithisches Gebäude wahrgenommen werden kann, in dem es nur eine einzige Öffnung gibt, den Eingang. Die Wand ist aus Beton, aber bei der Herstellung des Materials wurden lokale Zuschlagstoffe verwendet, die dem Gebäude eine besondere Wirkung und Farbe verliehen. Das Gebäude scheint wie aus der Topografie gegraben und nutzt die Lage des Steinbruchs, der teilweise in der Landschaft vergraben ist. Der Einschnitt in der Mitte der massiven Wand bildet den Eingang und übt auch eine „isolierende“ Funktion aus. Durchquert man sie, betritt der Besucher einen ruhigen und entspannenden Raum, weit weg vom Lärm und der Verwirrung der nahegelegenen Straße, eine psychologische, aber auch physische Situation. Im Westen, zum Park hin, offenbart das Gebäude seine wahre Natur, es ist kein Monolith, sondern ein Pavillon aus Holz und Glas. Das große Panoramafenster folgt sanft den natürlichen Linien der Landschaft und bietet Besuchern, die sich im Inneren befinden, einen herrlichen Blick auf den Park. Alle Entscheidungen der Architekten in Bezug auf die große Panoramaterrasse, die in die Landschaft eingefügt ist, sind funktional, wie die Holzstruktur des Pavillons, die sowohl für das Besucherzentrum als auch für das angrenzende Café eine warme und fast häusliche Atmosphäre schafft, während die Betriebsräume vor dem direkten Blick der Öffentlichkeit verborgen und gut in die Struktur des Gebäudes integriert sind.

(Agnese Bifulco)

Project Name: The Weston, Yorkshire Sculpture Park
Architect practice: Feilden Fowles Architects www.feildenfowles.co.uk
Date of completion: January 2019
Client company name: Yorkshire Scultpure Park
Location: Yorkshire, UK
Landscape Architects: Jonathan Cook Landscape Architects
Structural Engineers: Engineers HRW
Environmental / M&E Engineers: Skelly & Couch
Project Management: Turner & Townsend
Quantity Surveyor / Cost Consultant: BWA (Europe) Limited

Awards:
RIBA Regional Award
Regional/RSAW Client of the Year
Regional/RSAW Building of the Year
Regional Award Short List

Images courtesy of RIBA, photo by © Peter Cook, © Mike Dinsdale, © Mark Fleming, © David Grandorge, © Mikael Olsson


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