05-09-2007

East Beach Cafe - Heatherwick Studio
Littlehampton, 2007

Heatherwick Studio,

England,

Bar, Freie Zeit,

Wenn man beim Muschelsuchen am Meer entlang läuft, kann man eine wirklich ausgefallene und sehr große Muschel am Strand von Littlehampton finden, einem Ort an der See in Südengland.



East Beach Cafe - Heatherwick Studio<br /> Littlehampton, 2007 Es handelt sich dabei um einem Kiosk, dessen Form an eine Muschel erinnert. East Beach Cafe -so der Name des Projekts - ist ein Werk von Heatherwick Studio, einer Gruppe junger Architekten mit Basis in London, die sehr auf die Beziehung zwischen Architektur und Skulptur achten.
Das Café erhält seine Form von einem bewegten, biegsamen und organischen Ansatz. Es verweist auf die Wellen des Meeres und gleichzeitig auf die Schichtung der Felsen. Es ruht auf dem Strand wie eine von der Rollbrandung bewegte Schale, wie die Unterkunft eines Meeresbewohners.
Das Bauwerk hat eine dichte, entschlossene kupferbraune Farbe, es reagiert entschlossen auf die Töne der Umgebung, in der es steht und kommuniziert anhand eines Registers farblicher Interferenzen mit dem Meer. Man hat den Eindruck, als wolle es von vornherein den Einfluss des Wetters, der winterlichen Launen des Meeres auf es selbst darstellen: " he building is raw and weathered".
Der Kiosk -so erläutern die Planer - spielt auch auf die vom Meer blank polierten und am Ufer angeschwemmten Holzstücke an.East Beach Cafe ist ein langes und schmales Gebäude. Der Körper scheint aus einer Reihe von "Scheiben" zu bestehen -jede 30 cm dick- die sich in der Diagonale entwickeln und den Innenraum beleben und dabei dessen Querschnitt kontinuierlich variieren lassen. Das Café öffnet sich mit einer Glasfassade zum Meer und stellt somit eine osmotische Beziehung zwischen Innen und Außen her. Eine Reihe von Rollläden schützt den Kiosk bei Nacht.
Die Metallschale ist mit einem Anstrich auf Ölbasis behandelt, der die Entwicklung einer Patina gestattet, die Rost ähnelt, aber keinerlei Auswirkung auf die Struktur hat. Der Strand von Littlehampton, oft grau und Opfer des Vandalismus, kehrt zum Leben zurück und pulsiert. Es ist hier ein ausgefallenes Objekt errichtet worden, das auf den Ärmelkanal blickt.
Stephen Bayley schreibt in The Observer: "Before me, a prospect of grey in which sea and sky could only be distinguished by their different textures. The ennui was oppressive. But something wonderfully odd, something rich and colourful, was happening down on the deserted shingle of East Beach. A supine workman was rolling sealant onto an extraordinary metal structure, already weathering nicely in the spume."

Francesca Oddo

GALLERY


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