24-05-2004

Die Geschäfte Von Claudio Silvestrin für Giorgio Armani

Claudio Silvestrin,

Geschaft,

São Paolo - Brasilien, Paris, Florenz: in den berühmtesten und wichtigsten Städten der Armani-Welt geht die Verbreitung der Image-Shops, mit denen sich dieser elegante und rare Luxus, diese unverkennbare Eigenschaft seines Stils verbreitet, weiter.
Zusammenhängend damit traf die Wahl für die Planung dieser Shops auf Claudio Silvestrin, dem in Mailand geborenen Architekten, der den Spruch less is more sozusagen zu seinem kreativen Slogan gemacht hat.



Die Geschäfte Von Claudio Silvestrin für Giorgio Armani Das Geschäft, dessen Stufen durch zwei Steinplatten über die gesamte Höhe hinaus begrenzt sind, hat nur ein einziges Schaufenster, das in einem dieser senkrechten Schlitze mit dem präzisen Design und den schlanken Proportionen - einer Konstante der Architektur des Planers - untergebracht ist: hier ist der Anklang an die Mallorcanische Villa, von der er auch trotz des unterschiedlichen Materials den rosa Farbton übernimmt, ausgeprägt ersichtlich.

Der Einsatz durchgehender Platten, deren Steine sich ohne Profile, Halter oder Handläufe scharfkantig "wenden", kehrt in allen Elementen des Projekts wieder.
Die Treppen - zum Beispiel - scheinen komplett im Mauergehäuse eingebaut zu sein, wodurch der Besucher dazu eingeladen wird, in einen Raum einzutreten, der trotz seiner geringen Breite doch noch behaglich wirkt: es wird dem Besucher höchstens empfohlen, den Zeitpunkt abzuwarten, zu dem er sie dann alleine betreten kann, um frei alle Bewegungen und Perspektiven zu entdecken, die von der indirekten Beleuchtung über einen "Rahmen" aus lauter kleinen Quadraten in Fußbodennähe unterstrichen werden.
Im Kontrast zum Stein, dessen natürliche und kalkhältige Komponente durch die Maße der Platten betont wird, ist der Einsatz von schwarzem, gefärbtem, aber nicht lackiertem Holz den Einrichtungsgegenständen vorbehalten: Regale und Tische bestehen aus perfekten Platten, deren Einschnitte und Rillen Griffe und Schubladen ersetzen. Die Sitzmöbel hingegen, deren hohe Rückenlehnen an die Einrichtungen von Mackintosh erinnern, bilden eine sichtbare liaison mit den einzigartigen totem - beinahe zu Ehren des Monoliths von Kubrick - die anstatt der Standleuchten für ausreichend Licht sorgen.

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