17-06-2019

DEGW von Lombardini 22 Le Village Crédit Agricole Mailand

Lombardini22, DEGW,

Maxime Galati-Fourcade, Laura Fantacuzzi,

Mailand,

Buros, Innovation center, Co-Working,

DEGW, die Abteilung von Lombardini 22, die sich der integrierten Gestaltung von Arbeitsumgebungen widmet, hat die Innenarchitektur und Ausstattung von Le Village, dem neuen Mailänder Zentrum des Crédit Agricole gestaltet. Innovation und Geschichte treffen sich in einem Projekt, das ein neues Modell des Managements von Räumen für Arbeit und Wirtschaft darstellt.



DEGW von Lombardini 22 Le Village Crédit Agricole Mailand

In Mailand, im Corso di Porta Romana, ist ein ehemaliges Kloster aus dem 15. Jahrhundert und sein großer Kreuzgang, der vor kurzem renoviert und unter dem Schutz der städtischen Denkmalbehörde steht, ist der Ort, den Crédit Agricole für die erste italienische Struktur von “Le Village” gewählt hat. Le Village ist die im Jahr 2014 von der Pariser Bankgruppe gegründete Innovationsdrehscheibe. Ziel ist es, die Möglichkeit virtuoser Beziehungen zwischen privaten / öffentlichen Partnern und Start-ups zu fördern. Mit 29 eröffneten Strukturen/Standorten in Frankreich ist das Projekt nun ausgereift, um über die Landesgrenzen hinaus zu expandieren, und Mailand ist die erste europäische Stadt, die aufgrund ihrer Entwicklung auf internationaler Ebene ausgewählt wurde. Die Bankengruppe hat DEGW, eine Firma von Lombardini 22, die sich der integrierten Gestaltung von Arbeitsumgebungen widmet, mit dem Innenarchitektur- und Ausstattungsprojekt von Le Village Milano beauftragt.

Die Intervention wurde mit Feingefühl und Respekt vor dem historischen Kontext durchgeführt. DEGW hat Elemente der Modernität und Frische für die flexiblen Möbel und Räume eingeführt, im Einklang mit der neuen Identität des ehemaligen Klosters.” so betonte Alessandro Adamo, Direktor der DEGW und Partner Lombardini22, die Kernelemente des Projekts.
Zunächst einmal ist der Kontext, der Ort, der für Le Village Milano gewählt wurde, ein wertvoller und geschützter Bestand: ein Kloster aus dem fünfzehnten Jahrhundert mit angrenzendem Kreuzgang. Die Architekten beschlossen daher, die Struktur des ursprünglichen Gebäudes in seiner Einfachheit zu erhalten und ein frisches und innovatives Umfeld im Inneren zu schaffen, das in der Lage ist, eine eigene Identität zu erlangen und gleichzeitig für unternehmerische Realitäten wie Start-ups geeignet ist.
Le Village ist auf den drei Ebenen des Gebäudes verteilt, mit gemütlichen und gemeinsamen Räumen, die sich mit offenen Arbeitsumgebungen oder geschlossenen Räumen abwechseln. Der zentrale Kreuzgang ist ein wichtiges Element des Projekts. Es handelt sich um eine möblierte Grünfläche, die als zusätzlicher Raum für Austausch und Entspannung genutzt werden soll, um das Angebot des Hubs zu bereichern. Um die Beziehung zu diesem großen Außenbereich zu maximieren, haben die Architekten ein System von vertikalen Glastrennwänden entworfen, mit dem man die Harmonie des Kreuzgangs auch an den kältesten Tagen genießen kann. Durch die Fenster gehen die Innenräume einen kontinuierlichen visuellen Dialog mit dem Kreuzgang ein. Darüber hinaus wurden die Eingangshallen im Erdgeschoss und die obere Loggia mit Tischen, Stühlen und kleinen Grünflächen ausgestattet, um die Räume für informelle Treffen zu erweitern.

Im Inneren des Gebäudes sind architektonische Elemente des ehemaligen Klosters wie Terrakotta-Böden und hohe Holzdecken erhalten geblieben, weil sie an das historische Gedächtnis des Ortes erinnern. Um die Räume für die zeitgenössische Nutzung optimal zu gestalten, wurden Schalldämmplatten eingesetzt, die den akustischen Komfort erheblich verbessern. Paneele werden zu einem wichtigen dekorativen und funktionalen Element. Dekliniert in Blau- und Grüntönen, den institutionellen Farben des Kunden, werden die schallabsorbierenden Paneele zu einem integralen Bestandteil der Räume. Sie werden als Trennelemente für einige Räume verwendet, während sie in anderen und vor allem in den von Gewölben bedeckten Erdgeschossbereichen zu schwebenden Kompositionen führen, die die Strenge der bestehenden Architektur durchbrechen.

(Agnese Bifulco)

Client: Le Village by Crédit Agricole Milano
Location: Milan, corso di Porta Romana 61
Area: 2700 square metres
Type of building: Offices
Completion date: 2018

Project: DEGW - Lombardini22
Client leader: Alessandro Adamo
Design leader: Giuseppe Pepe
Senior architect: Perla Perrotta
DEGW services: Interior design, fitout, works management, art installation (in partnership with Artkademy)
Photos by: Laura Fantacuzzi, Maxime Galati-Fourcade



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