02-07-2018

Cun Design Beijing Area Three Art Museum

Cun Design, Wu Wei,

Wang Ting, Wang Jin,

Peking, China,

Art Center, Museen,

Licht und Stille gestalten, in einem Wort die Atmosphäre, die ein Raum vermittelt. Über die Grenzen hinausgehen sich von dem Raum seine Geschichte erzählen lassen. Dies sind die Elemente der Designstrategie der Architekten Cui Shu von Cun Design und Wu Wei: eine Strategie, die sie auch bei der Gestaltung des Area Three Art Museum in Peking geleitet hat.



Cun Design Beijing Area Three Art Museum

In Peking, im Stadtteil Chaoyang, entwarfen der Architekt Cui Shu, mit dem Architekt Wang Jizhoue Gründer des Büros Cun Design und Architekt Wu Wei ein seltsames und faszinierendes 2.300 m² großes Gebäude für drei verschiedene Eigentümerinnen. Drei Frauen mit starken Persönlichkeiten, engagiert und führend in der Modebranche, die die Architekten Cui Shu und Wu Wei gebeten haben, Area Three nicht zu einem traditionellen Museum zu machen, sondern zu einem Ort, an dem ihre Freundschaft gefeiert wird und an dem Treffen und Kunstausstellungen stattfinden sollen.

Das Finden von Verbindungspunkten und die gemeinsame Nutzung zwischen drei verschiedenen und starken Persönlichkeiten war die erste Schwierigkeit mit der die Architekten konfrontiert wurden. Die gestalterische Lösung bestand darin, das tiefgründige Wesen des Raumes zu erkunden. Die Architekten haben diesen mit den Bauträgerinnen selbst verglichen, die frei von allen anderen Dingen Freundinnen sind, die zusammenkommen, um zu reden oder an einer Party in einem schönen, hellen Raum teilzunehmen. Auf eben diese Weise entwarfen die Architekten einen "einfachen" Raum, frei von Zwängen, die die zu erfüllende Funktion eindeutig bestimmen könnten. Gewohnheitsmäßig würden wir diesen als einen, den jeweiligen Bedürfnissen "anpassbaren Raum" bezeichnen. Für die Architekten Cui Shu und Wu Wei ist es mehr, es ist ein "reiner Raum", in dem alles passieren kann. Area Three kann ein Club oder ein Restaurant werden, oder ein Ort, an dem sich Menschen treffen, oder sogar ein Kunstmuseum. Es ist auf jeden Fall ein Raum, der einen nicht gleichgültig lässt und dem Besucher ein denkwürdiges Bild bietet.

Die Wahl von Schwarz und Weiß als einzige Innenfarben entspricht den Vorstellungen der Architekten. Der nächste Schritt bestand darin, jedes Element, das Teil davon ist, nicht nur aufgrund seines Aussehens, sondern auch in Bezug auf die konzeptuelle Bedeutung des Ganzen zu definieren. Der weiße Korridor, der die Eingänge, Rampen und Treppen als Verbindungsweg verbindet, schwächt das Bild eines festen Raumes und schafft mehrere informelle Treffpunkte, die zum Kommunizieren und Interagieren einladen. Die beiden Haupteingänge sind Ausgangspunkte für zwei Erschließungswege, die in ihrem Verlauf austauschbar werden. Der erste Weg führt direkt zur Rampe, die den Raum diagonal durchquert und zu den Räumen im Obergeschoss führt. Der zweite Weg führt direkt in den Ausstellungsbereich.

Das Atrium ist der Hauptraum des Gebäudes, beide Wege kreuzen diesen großen Lichthof, den die Architekten in voller Höhe entworfen haben und der von den Oberlichtern an der Decke mit natürlichem Licht durchflutet wird. Der Speisesaal ist ein wichtiger Verbindungspunkt zwischen dem Atrium und den Außenterrassen und kann bei Bedarf zu einer neuen Ausstellungsfläche werden. Obwohl es eine Umgebung ist, die der Hauptausstellung im Atrium, den privaten Räumen im Obergeschoss und dem Außenhof dient, haben die Architekten ihm einen starken emotionalen Wert verliehen, indem sie ihm eine wichtige konzeptionelle Rolle für diesen Raum verliehen haben, der zu einem Ort des Übergangs zwischen Innen und Außen wird.

(Agnese Bifulco)

Project Type: Exhibition
Project Name: Area Three Art Museum
Design Company: CUN Design www.cunchina.cn
Architects: Cui Shu & Wang Jizhou
Interior Architects: Cui Shu & Wu Wei
Project Designers: Liu Xiaoyu & Ma Shijia
Location: A No.1 Creative Park, Chaoyang District, Beijing, China
Area: 2300㎡
Photographs: Wang Ting & Wang Jin


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