08-05-2012

Architektur-Trends: Eine Geschichte - gelesen anhand der Oberflächen für die Architektur.

Feinsteinzeug,

Pareti Ventilate, GranitiFiandre,

Keramik ist einer der architektonischen Marker, die in der Lage sind, die Tendenz einer Konstruktion zu bestimmen und dem Planer bei der visuellen Umsetzung seiner Idee von Raum und Volumen zu helfen. Maximum von GranitiFiandre eignet sich für all dies, denn hier haben wir eine Oberfläche für die Architektur, die das Konzept der einfachen Verkleidung übersteigt.



Architektur-Trends: Eine Geschichte - gelesen anhand der Oberflächen für die Architektur.

Die architektonische Hülle ergänzt sich durch die Komponenten, die diese verkleiden und sich dabei aller baulichen und bildlichen Möglichkeiten dieser Komponenten bedienen: Von der einfachen Verkleidung hin zu den hinterlüfteten Fassaden, von den Effekten der farblichen Mimesis mit den natürlichen Baustoffen bis hin zum Einsatz der Dekoration als Kennzeichen der menschlichen Einwirkung. Der erste konstruktive Teil, den wir von einem Gebäude wahrnehmen, ist also seine Hülle, realisiert, um den Bau zu schließen und zu schützen, die aber im Laufe der Zeit zu einer Komponente geworden ist, die die Architektur betont und in einigen Fällen sogar deren Charakter bestimmt. Es ist von daher also nicht wichtig, ob die zu verkleidenden Oberflächen horizontal oder vertikal ausgerichtet sind, durchgehend oder in Modulen angeordnet, Innen oder Außen zu finden sind, sondern ihre Präsenz als solche ist von Bedeutung, da sie dem Ganzen ein markante Besonderheit verleihen.  

Es kommt also zu der unvermeidlichen Feststellung, dass die gestalterische Entscheidung für eine Verkleidung anstelle einer anderen eine Zutat für den ersten optischen Eindruck eines Gebäudes ist bzw. eines der katalysierenden Elemente der emotionalen Anziehungskraft einer Architektur. Ihr Zweck ist es, uns die Architektur in all ihren Teilen schätzen zu lassen, wie ein Kleidungsstück, das hinter dem Effekt einen guten Schnitt und eine optimale Gestaltung versteckt. Man muss nur – rein hypothetisch gesprochen – an bekannte Bauwerke denken und wie diese sich verändern, wenn an Stelle des Backsteins Holz benutzt worden wäre oder wenn sie nicht mit Feinsteinzeug verkleidet sondern verputzt wären: Sie würden einen Teil ihres identifizierenden Aspekts verlieren. So wird die Haut, mit der ein Gebäude sich darbietet und der Welt manifestiert zu dem Element, das das Bauwerk erzählt. Die Wahrnehmung der Räume und deren Qualität wird auf eine zweite Betrachtung verschoben, bei Nähern oder Betreten.

Wenn man die Geschichte der Baukunst betrachtet, so sind wir von Zeiten, in denen Zement das Element sein sollte, das die Architektur mit dem großen A von den anderen unterschied, zu einer Epoche gelangt, in der gute Architektur nur weiße Architektur war, dann war Holz das einzige Kennzeichen einer guter Konstruktion, danach die Phasen der Technologie, die auf die vertikalen und horizontalen Elemente für eine Hi-Tech-Architektur eingesetzt wurden. Es gab auch die vorübergehende Liebelei mit der Entmaterialisierung der Architektur anhand der Verwendung von Glas und immer so weiter, von einer Theorie zur nächsten. Dies alles führt dazu, dass diese gestalterischen Entscheidungen, die in Richtung einiger bestimmten Verkleidungsmaterialien orientiert sind, unter die zu beobachtenden Tendenzen aufgenommen werden, ohne dabei als frivol zu gelten, sondern als Hinweise auf das, was in der Welt der Gestaltung geschieht.

Die Keramik an und für sich hat sich nie von diesem Ansatz entfernt und hinter dem Schein – typisch für eine Tendenz – die technische Substanz eines Produkts versteckt, das jede temporäre Richtung unterstützen kann. Die Keramik besitzt die Fähigkeit zur Mimesis wie die Natur, sie ist industrieller Fertigung wie der Zement, weiß und marmorähnlich wie ein Monolith, stark technologisch geprägt dank ihrer umweltreinigenden und strukturellen Eigenschaften, sie ist leicht, dünn und immateriell usw. Sie besitzt außerdem eine andere Eigenschaft, die sie als industrielles Produkt auszeichnet: Sie kann ihre Dimensionen den Tendenzen anpassen.

Das Feinsteinzeug wird in Modulen produziert, die von den Maxi-Formaten bis zum Mosaik variieren und dabei die möglichen Wahlen der verschiedenen Denkweisen für die Identifizierung der avantgardistischen Architektur unterstützen. In der Tat kann man heute nicht mehr von “Keramikfliesen” sprechen, sondern von Oberflächen für die Architektur. Ein sehr konkretes Beispiel hierfür findet man in Maximum von GranitiFiandre, einem Produkt, das in der Lage ist, mit einer einzigen Platte Oberflächen bis zu 300X150 cm< zu verkleiden. Diese Oberfläche versteht es, eine Tendenz zu schaffen und die Architektur der Gegenwart zu beeinflussen. Die Besonderheit von Maximum ist eben die Tatsache, in den verschiedenen baulichen Auslegungen dekliniert werden zu können, von Innenräumen hin zu Außenflächen, von der horizontalen Anwendung hin zur vertikalen Applikation, vom größten bis zum kleinsten Modul – sie kann geformt und in ihren Funktionen neu erfunden werden. Kurz gesagt, sie kann jedes gestalterische Bedürfnis erfüllen und bricht somit mit der Steifheit des Moduls, die typisch für das herkömmliche Keramikprodukt ist. Auf keinen Fall zu vernachlässigen ist ihre starke optische Identität, die hier sogar betont werden muss und die in der Lage ist, die Aufmerksamkeit schon beim ersten Blick auf sich zu ziehen und die somit der Architektur hilft, Emotionen zu wecken.

ERWÄHNTE PRODUKTE:
Maximum


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