06-12-2019

Weidemannsalen von Snøhetta in Edelstahl

Snøhetta,

Mark Syke, Ketil Jacobsen,

Lillehammer,

Kinos, Museen, Halle,

Stahl,

Die Erweiterung des Kunstmuseums Lillehammer und des Kinos durch das Büro Snøhetta ist ein Gebäude, das von Sternschnuppen inspiriert und komplett mit Edelstahl verkleidet ist.



Weidemannsalen von Snøhetta in Edelstahl
In Norwegen zeichnet sich die Erweiterung des Lillehammer Kunstmuseums und des angrenzenden Kinos von Snøhetta durch mehrere Räume aus, von denen einer besonders bemerkenswert der Weidemannsalen ist, ein vollständig mit Stahl verkleideter Ort, der dem Künstler Jacob Weidemann gewidmet ist.
Das Lillehammer Kunstmuseum, das 1964 von seinem Schöpfer Erling Viksjø als Museum mit integriertem Kino konzipiert wurde, wurde bereits 1994 erweitert, schon damals vom Büro Snøhetta. Nun blieb noch ein letzter Schritt zu tun, nämlich die Unterbringung der Sammlung der nationalen Künstlers Jacob Weidemann. Eine kleine Erweiterung, aber im Einklang mit der Entwicklung der zeitgenössischen Museen.
Die ursprüngliche Idee war es, eine Kunstwerkstatt für Kinder zu schaffen und die Räume für verschiedene Altersgruppen, bis hin zu den Jüngsten, ansprechender zu gestalten, aber gleichzeitig einen Ort zu schaffen, der noch ausdrucksstärker ist als er war. So besteht der Anbau neben dem Museumsgebäude, in dem sich die historische Sammlung befindet, aus einer praktischen Box aus Glas und Stahl, auf der eben der Weidemannsalen liegt.
Es handelt sich um ein kubisches Volumen, das vollständig mit Edelstahl bedeckt ist und entlang seiner Oberfläche behauen ist, so dass es wie aussieht, als sei es aus dem Kosmos direkt in Lillehammer gelandet. Um diesen Effekt zu erzielen, besteht der Hauptteil des Gebäudes aus 2,4 mm dicken, einzeln geformten Platten aus Edelstahl AISI 316 mit einer verspiegelten Oberfläche. Um nicht in visuellen Konflikt mit den Wellen der Fassadenflächen zu geraten, die eigentlich nicht mehr als 25 cm aus dem Verlauf der Platten selbst herausragen, wurden die Fugen auf ein Minimum reduziert, um nur bei sehr sorgfältiger Betrachtung wahrgenommen zu werden. In diesem speziellen Fall ist es interessant zu erwähnen, dass die Fassaden vollständig in China vorgefertigt wurden.
Das Projekt kontaminiert aber auch andere Bereiche dieses Museumskomplexes, da das Kino zwei Auditorien unter der Haupthalle gewonnen hat, während der Garten, der alle Gebäude verbindet, von dem Künstler Bård Breivik geschaffen wurde, der bereits zuvor mit dem Büro Snøhetta gearbeitet hatte.

Fabrizio Orsini
Architect: Snøhetta
Lillehammer Art Museum and Cinema Expansion Architecture & interior 2013 - 2016
Location, Lillehammer, Norway
Typology, Museum, cinema
Size, 1 700m2
Client, Lillehammer municipality

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