05-07-2019

Umgekehrte Parabelbögen für das Tokyo International Forum von Viñoly.

Rafael Viñoly,

Shigeo Ogawa,

Tokio, Japan,

Gewerbliche Gebäude, Halle, Gemeinschaftszentrum,

Stahl, Glas,

Ein Gebäude in Tokio, das Tragwerkstechnologie und die Ausdruckskraft minimalistischer Formen kombiniert, entworfen von Raphael Viñoly.



Umgekehrte Parabelbögen für das Tokyo International Forum von Viñoly.
Der Architekt Raphael Viñoly hat das internationale Forum in Tokio aus Glas und Stahl mit spektakulären umgekehrten Parabelbögen geschaffen, die das Dach stützen.
Aufgrund der hervorragenden Kompressionsmerkmale des Glases hat dieses Material bei den Gestaltern seit jeher eine starke Anziehungskraft in Verbindung mit der Herausforderung geweckt. In diesem Fall, in dem die Architekten eine Reihe von Räumen für Tanz-, Musik- und Theateraufführungen entwerfen mussten, modellierten sie einen mandelförmigen Körper gemäß der Biegung der Kurve der U-Bahn-Schienen entworfen, der das Gebäude überspannt und sich als wahrer Protagonist der gesamten Operation entpuppt. Daran sind - über Brücken und Treppen - drei große Gebäudekörper befestigt, die drei Räume unterschiedlicher Größe für Aufführungen enthalten.
Die Glashalle, in der sich die Arbeitsräume auf der einen Seite befinden, ist - wie der Name schon sagt - ganz aus Glas. Sie beherbergt auch die Zugangstreppe zu den sechs U-Bahnlinien. Sie ist 228 Meter lang und entwickelt sich auf insgesamt sieben Stockwerke über dem Boden und drei unter dem Boden, so dass sie eine Höhe von 60 Metern erreicht. Die Umfangskonstruktion ist auf einem großen gebogenen Stahlträger aufgebaut, an dem die die Aussteifung tragenden Regale mit Stahlankerstäben eingehängt sind, die so dünn wie möglich und unsichtbar wirken. Diese sind unerlässlich, um die seitlichen Spannungen aufzunehmen, denen das Glas allein sonst nicht standhalten könnte. Aber Vorsicht, die Steifigkeit wird durch die Dachkonstruktion verbessert, die in diesem Fall dank ihrer Träger eine grundlegende Rolle spielt.
Neunundvierzig große umgekehrte Parabelbögen tragen die dem Dach entsprechende Stahlkonstruktion, die durch seitlich angeordnete dünne Stahlankerstäbe miteinander verbunden sind und die wiederum in zwei große symmetrische Masten fließen, die zu den beiden Eckpunkten der Glashalle hin angeordnet sind.
Andererseits sind die Ausstellungsflächen im Erdgeschoss durch Baumpfeiler aus vier runden Rohrprofilen gekennzeichnet.

Fabrizio Orsini

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