19-09-2017

Schiffbautechnik für das Theater Infoversum 3D

Archiview,

Holland,

Architektur und Kultur, Theatres,

Stahl,

Das Theater Infoversum von Archiview wurde mit Schiffsbautechnik errichtet und fordert die alten Architekturstile mit einer neuen linguistischen Lesart heraus



Schiffbautechnik für das Theater Infoversum 3D
Komplett aus Stahl errichtet, verwendet das Theater Infoversum von Groningen von Archiview die Schiffsbautechnologie, die seit einiger Zeit auch in der Architektur Anwendung findet. Eine Entscheidung, um den kreativen Anforderungen der Architekten zu folgen, die immer auf der Suche nach neuen baulichen Herausforderungen sind.Der Autor, Jack van der Palen von Archiview, hat zusammen mit CIG, einer auf Schiffsbau spezialisierten Firma gearbeitet, die für diesen Anlass eine einschalige und selbsttragende Struktur geschaffen hat. Dies hat sehr viel Freiheit bei der Gestaltung gestattet und die Ausführung vereinfacht. Diese Technik gestattet eine optimale Steuerung der Konstruktion und erfordert eine sorgfältige Programmierung der Logistik, denn es müssen die Längen der einzelnen Gebäudeabschnitte geplant werden, die dann auf den Straßen zur Baustelle transportiert werden, wo sie dann zusammengebaut werden. Glücklicherweise ist das Infoversum nicht so groß, was auch Engineering und Bauphase reduziert. Die Verbindung der Bleche zur Herstellung der Außenwände wurde durch Schweißnähte ermöglicht, wobei man diese allerdings nicht sieht und man so das Resultat einer glatten und durchgehenden Oberfläche hat. Dies bringt zahlreiche Vorteile und verringert beispielsweise die normale Instandhaltung. Diese geringe Wartung so wie der Abfluss des Regenwassers wird mittels einer angemessenen Oberflächenbehandlung garantiert. Die Wände sind Sandwich-Paneele , mit einer Außenblechdicke von 10 mm, wobei die Dämmung zwischen 100 und 120 mm variiert und die die Hauptrolle bei der Energieeffizienz des Gebäudes spielt. Die einschalige Struktur lässt das Außenblech mit einem Gitter aus verschweißten Profilschienen interagieren, die zur internen Versteifung und statischen Zwecken dienen. In diesem Sinne wirkt auch eine gewisse Anzahl an Querstreben, die aber die Dicke nicht beeinflussen, sodass die Gesamtwanddicke nicht mehr als 370mm beträgt.

Fabrizio Orsini

Architect: Jack van der Palen architectengroep ARCHIVIEW
Use: Crossing border 3D immersive full dometheatre for science, art and business
Founding father: Edwin A. Valentijn
Client: stichting infoversum
Adress: Vrydemalaan Groningen Nederland
Design: 2009
Construction engineer: Vuyk engineering – ingenieursbureau Wassenaar
Building engineer: adviesburo van der Plas
Architectural engineer: AAS architecten
Start: march 2013
Installation engineer: van der Weele adviesbureau Munnik
Delivery: june 2014
Photographer: Jan H. de Boer
Contractor: Rottinghuis aannemingsbedrijf

3D steel manufacturer: CIG architecture
Installar: Homij technische installaties
Steel manufacturer: Meijer staalbouw

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