13-12-2019

Schalenförmige Betonhügel für den Karen Blixen Square von COBE

COBE,

Rasmus Hjortshoij,

Quadrate, Spielplatz,

Zement, Grün,

Der neue Platz der Universität Kopenhagen ist eine neue Landschaft aus schalenförmigen Betonhügeln, die den großen Raum zwischen den regelmäßigen modernen Gebäuden, die entlang seiner Grenzen stehen, neu gestaltet.



Schalenförmige Betonhügel für den Karen Blixen Square von COBE
Kopenhagens größter Platz ist nach Karen Blixen benannt und verfügt über Betonkappenkuppeln, die einer neuen städtischen Hügellandschaft Gestalt verleihen.
Zwischen den Gebäuden der Universität Kopenhagen und der Königlich Dänischen Bibliothek an der University of Southern Campus gelegen, drohte die riesige und unregelmäßige Fläche von 21.415 qm ein Ort ohne Gesicht und vor allem ohne Stadtgrenzen zu sein. Die Möglichkeit, dass das Gebiet mehr zu einem Ort der Zerstreuung als zu einem Ort der Zusammenführung degradiert worden wäre, angesichts der enormen Zahl von Studenten, die sich in dem Gebiet aufhalten - man spricht hier von 16.000 Studenten und von 2.000 Angestellten, die dort arbeiten. Aber die Architekten entschieden sich dafür, den Bereich in einen tektonischen Raum zu verwandeln und echte Hügel zu schaffen. Und zwar durch den Bau von dünnen Stahlbetongewölben, unter denen die große Zahl der Fahrräder, die die Dänen gerne für den Transport in der Stadt benutzen, Schutz findet. Tatsächlich ist dieses Fortbewegungsmittel in Dänemark so weit verbreitet, dass es zu einem der radelstärksten Länder Europas wird, da 40% seiner Einwohner auf zwei Rädern unterwegs sind.
Vor diesem Hintergrund nutzte COBE mit Hilfe des Büros EKJ für Betonbauwerke die enorme Größe des Platzes, um drei mit handgefertigten Fliesen verzierte Betonkuppeln zu schaffen. Die Farben der letzteren spiegeln zudem die Verkleidungen der umliegenden Gebäude wider, um ein materielles Kontinuum und die Kontinuität zwischen den Niveauunterschieden sowie eine einfache Wartung des gesamten Werks zu schaffen.
Das gesamte Projekt ist auch für die Regulierung von Regenwasser interessant, das zu den Punkten des Stadtgrüns gebracht wird, damit es leicht gesammelt werden kann. Mit einer solchen Lösung wird vermieden, dass es auf dem Platz stagniert, insbesondere unter Betongewölben, aber gleichzeitig eine angemessene Nachhaltigkeit der Biodiversität innerhalb des von den Architekten von COBE geschaffenen städtischen Mikrokosmos gewährleisten.

Fabrizio Orsini

Program: new urban space by the University of Copenhagen, South Campus (KUA).
Place: Copenhagen, Denmark. Size: 21,415 m2.
Client: Danish Building and Property Agency.
Private donation: grant from the private foundation A.P. Møller og Hustru Chastine Mc-Kinney Møllers Fond til almene Formaal.
Architect: COBE.
Full-service consultant: EKJ Consulting Engineers.
Additional engineers: CN3, Vind-Vind.
Contractors: M. J. Eriksson (construction contract), NCC Denmark (concrete contract).
Press review: The project just had two 5-star reviews and one 6-star review in the major newspapers in Denmark.

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