03-05-2019

Glas, Aluminium, Zement und Holz für den Rotterdamer Hauptbahnhof

Benthem Crouwel Architects,

JannesLinders, Iwan Baan,

Rotterdam,

U-Bahn, Stationen,

Glas, Stahl, Holz,

Der Rotterdamer Hauptbahnhof ist eine glückliche Verbindung von Photovoltaik, Holz und Glas, alles in einem effektiven Stil zwischen alter und aktueller Moderne. 



Glas, Aluminium, Zement und Holz für den Rotterdamer Hauptbahnhof
Das Architekturbüro Benthem Crouwel hat den Rotterdamer Hauptbahnhof entworfen. Es handelt sich um ein provokantes Gebäude aus Beton und Brettschichtholz, das mit Aluminium und Glas verkleidet ist.
Der neue Hauptbahnhof in Rotterdam ist vom Eisenbahndesign inspiriert und wurde von Team CS gebaut, einer Gruppe großer Architekturbüros, darunter Benthem Crouwel Architects. Das Gebäude hat ein großes, vollständig verglastes Dach, das die Gleise vollständig überdeckt, bestehend aus kleinen Teilungen, die wiederum 10.000 Quadratmeter Photovoltaikzellen mit einer Leistung von 320 Megawatt / Jahr enthalten. Die gesamte Struktur wird von schwarz lackierten “Y” Stützen getragen. Diese tragen die Hauptträger, die sich mit anderen und leichten Sekundärbalken verbinden und durch Metallstangen versteift werden, die gut zu den Fenstern der Abdeckung passen.
Die große Eingangshalle, die im Grundriss wie eine große volumetrische Explosion aussieht, wurde auf diese Weise konzipiert, um die Dynamik der neuen Hochgeschwindigkeitszüge zu betonen. Tatsächlich ist der gesamte Körper außen mit glatten Blechelementen verkleidet, die gut zueinander angeordnet sind und deren optische Wirkung unmittelbar an die alten Eisenbahnwagen erinnert. Ein Aspekt des Designs ist die Wahl, das Blech rechteckig zu schneiden und dabei versteckte Falten zu vermeiden, die seine Steifigkeit verbessern und eine perfekt gerade Oberfläche ergeben würden. Stattdessen wirken sie leicht wellig und verleihen nach präziser Berechnung der Designer ein gealtertes Aussehen, das ungewöhnlich nass und nicht seriell ist, im Gegensatz zur Perfektion des anderswo verwendeten Glases.
Stattdessen ist Holz der Protagonist im Inneren der Bahnhofshalle. Es wird durch die Verwendung von langen Stäben für die Fassade, die Loggia und die Innenräume in das Gesamtprojekt eingefügt und nutzt dabei die Tatsache, dass es bei Bedarf leicht ausgetauscht werden kann.
Das lange, stromlinienförmige Profil, das sich auf der Südseite zur Eingangsfassade auflöst, endet in einem runden Turm. Dieser wird teilweise zur Eingangsveranda und rahmt zum Teil die imposante Glasfassade ein, die auch den Namen des Bahnhofs trägt und die Uhr des alten Bahnhofs von 1957, der inzwischen abgerissen wurde.

Fabrizio Orsini

Client: Gemeente Rotterdam and ProRail
Architect: Team CS: a cooperation between Benthem Crouwel Architects, MVSA Meyer en van Schooten Architecten and West 8
Gross floor area: 46,000 m2
Gross floor area urban design: 50,000 m2
Start design: 2003
Start construction: 2007
Completion: 2014
Location: Stationsplein 1, 3013 AJ Rotterdam, The Netherlands
Lead architects: Jan Benthem, Marcel Blom, Adriaan Geuze, Jeroen van Schooten
Projectteam: Arman Akdogan, Anja Blechen, Freek Boerwinkel, Amir Farokhian, Joost Koningen, Joost van Noort, Falk Schneeman, Daphne Schuit, Matthijs Smit (†), Andrew Tang, Wouter Thijssen, Joost Vos
Structural engineer: Arcadis and Gemeentewerken Rotterdam
Mechanical services: Arcadis and Gemeentewerken Rotterdam
Building physics: Arcadis and Gemeentewerken Rotterdam
Contractor: Bouwcombinatie TBI Rotterdam Centraal (BTRC) Iemants NV (zuidhal)
Photographers: Jannes Linders, Iwan Baan, Skeyes, Luke Harley
Websites: www.benthemcrouwel.nl www.mvsa-architects.com www.west8.nl

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