01-03-2019

Die Zementkuppeln des Amos Anderson Art Museum von JKMM in Helsinki

JKMM,

Mika Huisman, Hannu Rytky,

Helsinki, Finnland,

Ausstellungshallen, Museen,

Zement, Keramik,

Das neue unterirdische Museum in der Nähe des Einkaufszentrums Amos Rex von JKMM gestaltet den Platz mit einfacher Betontechnik und speziell entworfenen Bodenbelägen um.



Die Zementkuppeln des Amos Anderson Art Museum von JKMM in Helsinki 
Das Kunstmuseum Amos Anderson in Helsinki ist ein unterirdisches Gebäude, das sich der Öffentlichkeit dank seiner Stahlbetonkuppeln zeigt, die den Platz hinter dem gleichnamigen Einkaufszentrum aus den 30er Jahren neu gestalten.
Es war nicht einfach, ein Museum in der Nähe eines Einkaufszentrums einzufügen, das seit den 1930er Jahren ein städtebauliches Wahrzeichen ist und sichhinter ein elegantes Gebäude wie das Big Amos Rex einreiht. Die Architekten des JKMM waren jedoch sowohl provokativ als auch bescheiden und haben unter der städtische Oberfläche gearbeitet, um die Tektonik des Platzes hinter dem Amos Rex neu zu gestalten. Der Zweck? Lichtöffnungen zu schaffen, die für die natürliche Beleuchtung des neuen Museums von grundlegender Bedeutung sind.
Die Fassade des Gebäudes existiert nicht, so dass der mysteriöse Eingang mit seiner Treppe das attraktivste ist, um sich mit den von außen sichtbaren Kuppeln zu kombinieren, den Besucher anzulocken und ihn dann im Inneren willkommen zu heißen.
Jede Kuppel besteht aus zwei schmalen Gewölben, die jeweils aus mehreren Schichten bestehen, die durch 150 mm Glasschaum und 300/400 mm isolierendes und wasserdichtes Polystyrol getrennt sind. Die Innenkuppel besteht aus Stahlbeton, dessen Dicke von 200 mm konstant ist, während die obere aus drei Schichten besteht, von denen die innere von 120 mm aus Stahlbeton besteht. Während sich nach oben eine Schicht von 50 mm Betonsockel und einer Schicht von 80 mm Beton abwechselt, die dem Untergrund entspricht, um dort die Dachverkleidung aus Betonziegeln zu verlegen, die speziell für das Projekt entwickelt wurden und eine kreisförmige oder trilobale Form aufweisen. Dies verweist auf das Aussehen des gesamten Platzes, wenn man ihn aus der Vogelperspektive betrachtet.
Interessant ist zu sehen, wie der historischer Schornstein der Heizungsanlage, die einst ein einsamer Bewohner des Platzes war, heute der aufgewertete urbane Dreh- und Angelpunkt ist, und zwar dergestalt, dass er ein bedeutendes architektonisches Element der gesamten Anlage wird.

Fabrizio Orsini

Size of the planning area Building program 13 000 m2
Gallery, office and supporting back office spaces, commercial, technical and logistical spaces
Client Föreningen Konstsamfundet
JKMM TEAM Asmo Jaaksi leading architect, architect SAFA
Freja Ståhlberg-Aalto : project architect, architect SAFA
Katja Savolainen: project architect, architect SAFA

Il nostro sito web utilizza i cookie per assicurarti la migliore esperienza di navigazione.
Se desideri maggiori informazioni sui cookie e su come controllarne l’abilitazione con le impostazioni del browser accedi alla nostra
Cookie Policy

×