04-05-2018

Die Fassade von Steven Holl's Horizontal Skyscraper in Shenzhen, China

Steven Holl,

Shenzhen, China,

Buros, Wolkenkratzer, Residenzen,

Stahl, Zement,

Die Fassade von Steven Holl's Horizontal Skyscraper in Shenzhen, China, mit seinem Sonnenschutz, der je nach Sonneneinstrahlung variiert



Die Fassade von Steven Holl's Horizontal Skyscraper in Shenzhen, China


Der horizontale Wolkenkratzer von Steven Holl in Shenzhen ist ein Gebäude, das mit Techniken aus dem Straßenbau errichtet wurde, dessen Fassaden eine Reihe von Deklinationen von Sonnenschutzvorrichtungen aus Aluminium aufweisen. All dies, um diesem expressionistischen Gebäude, das sich vor dem Südchinesischen Meer entwickelt, eine architektonische Einheit zu verleihen.
Der horizontale Wolkenkratzer liegt auf einem steilen Hügel und bietet seinen Nutzern einen unvergleichlichen Blick auf das Meer. Seine südliche Ausrichtung hat jedoch eine starke Sonneneinstrahlung zur Folge, die ein sorgfältiges Management der gesamten Klimaleistung des Gebäudes erfordert. Zu diesem Zweck haben die Planer eine differenzierte Abschirmung mit horizontalen Jalousien entwickelt, deren Lochmuster sich nach einem ähnlichen Muster wie beim Morse-Alphabet wiederholt.
Deshalb haben die Seiten mit der Strahlung senkrecht zur Fassade ausgerichtete Abschirmelemente, die das vollständige Eindringen der Sonne unterbinden und somit auch die Sicht nach außen einschränken. Ist die Sonne höher und der Einfall weniger stark, wird der Sonnenschutz nach oben gedreht und die Strahlung entlang der Sonnenschutzlamellen fragmentiert. All dies verhindert, dass die Sicht nach außen beeinträchtigt wird.
Jedes Element hat eine Länge von 2 Metern und wird in einem Abstand von 275 mm platziert, um jede Fassade im gleichen Rhythmus zu markieren. Es ist zu beachten, dass diese Fassadenkonstruktionen 500 mm von der Glasfassade entfernt sind, so dass sich die Fenster öffnen lassen.
Ein weiterer Punkt ist das Verbundglas der Fassaden, das zwischen völlig transparenten und abgedunkelten Glas wechselt, um eine je nach Tageszeit unterschiedliche Polarisation der Strahlen zu erreichen. Ein drittes Innenglas, das an der Decke verankert ist, trägt zum Brandschutz bei. Das Ganze ist also insgesamt leicht und konnte mit wenig Aufwand und etwas Einfallsreichtum erreicht werden. 

Fabrizio Orsini

Client: Shenzhen Vanke Real Estate Co.

Architect: Steven Holl Architects Steven Holl, Li Hu (design architect) Li Hu (partner in charge) Yimei Chan, Gong Dong (project manager) Garrick Ambrose (project architect – SD/DD) Maren Koehler, Jay Siebenmorgen (project architect – DD) Christopher Brokaw, Rodolfo Dias (project architect – CD) Eric Li (assistant project architect) Jason Anderson, Guanlan Cao, Clemence Eliard, Forrest Fulton, Nick Gelpi, M. Emran Hossain, Kelvin Jia, Seung Hyun Kang, JongSeo Lee, Wan-Jen Lin, Richard Liu, Jackie Luk, Chris McVoy, Enrique Moya-Angeler, Roberto Requejo, Michael Rusch, Jiangtao Shen, Filipe Taboada, Manta Weihermann (project team) Steven Holl, Li Hu, Gong Dong, Justin Allen, Garrick Ambrose, Johnna Brazier, Kefei Cai, Yenling Chen, Hideki Hirahara, Eric Li, Filipe Taboada (project team, competition phase)

Associate architects: CCDI

Climate engineers: Transsolar

Structural engineer: (sd/dd) CABR

Structural engineer: (cd/ca) CCDI

Mechanical engineer: CCDI

Landscape architect: Steven Holl ArchitectsCCDI

Curtain wall consultant: Shenyang Yuanda Aluminum Industry Engineering Co., Ltd.

Lighting consultant: L'Observatoire International



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