04-01-2019

Der Ausbau des Bahnhofs von Montpellier aus ETFE, von AREP

Montpellier, Frankreich,

U-Bahn, Stationen, Brucken,

Kunststoff, Stahl, Metall,

Die Erweiterung des an den Gleisen gelegenen Bahnhofs von Montpellier ist ein Gebäude mit Spitzbögen, die mit ETFE ausgekleidet sind.



Der Ausbau des Bahnhofs von Montpellier aus ETFE, von AREP
Der von AREP renovierte Bahnhof Montpellier Saint-Roch ist ein großes umgestürztes Schiff mit einem Kiel aus Stahl und EFTE, das über den Schienen hängt. Die 2.661 Quadratmeter große Fläche über dem alten Bahnhof mit seiner neoklassischen Fassade nutzt die vorhandenen Fundamente aus, da die alten Vordächer nicht mehr existieren, weil an ihrer Stelle das neue Eisenbahndrehkreuz steht. Die neoklassische Atmosphäre der Fassade wurde komplett umgangen, indem man sich für eine hoch aufsteigende Stahlgalerie mit weiß lackierten Stahl-Spitzbögen entschied. Der Chrystal-Palace-Effekt, der mit einem Rundbogen hätte erreicht werden können, wurde durch die Wahl einer eher gotischen Sprache vermieden, die sich gut in das bestehende Gebäude einfügt. Die Spannbreite von nur 13,65 m hätte mit einer beträchtlichen Anzahl anderer Konstruktionstypen erreicht werden können, aber die glückliche Wahl, eine Leichtmetallkonstruktion mit Dreigelenkbögen zu bauen, deren Innenhöhe 10,40 m und Außenhöhe 11,97 m beträgt, war erfolgreich. Dies ermöglichte es, die Fenster direkt auf der Oberseite des Bogens zu verstecken, ohne das endgültige Design zu überziehen, das immer sehr einheitlich und kompakt erscheint, obwohl die Gesamtlänge des Eisenbahnkomplexes 195 m beträgt.
Um das Projekt abzuschließen, haben sich die Konstrukteure für ETFE in Form von zweilagigen druckbeaufschlagten Kissen entschieden, die in Frankreich weit verbreitet sind und das Glück haben, superleicht zu sein, was eine effektive Reflexion von Wolken und eine ebenso nützliche Penetration von UVA-Strahlen ermöglicht. Somit ist die Kontrolle des Treibhauseffekts optimal und die strukturellen Belastungen waren somit gut gelöst, mit Vorteilen in alle Richtungen, insbesondere bei der Elastizität der Struktur.
Schließlich ist daran zu erinnern, dass die hängenden Gärten an den Seiten und die Präsenz der entlang der Galerie gelegenen Geschäfte nicht nur das Leben der wartenden Passagiere verbessern, sondern auch einen Vorteil für die Umwelt auf allen Ebenen und insbesondere für das Stadtviertel darstellen, das nun einem mehrjährigen Stadtumbau unterzogen wird.

Fabrizio Orsini

Client: SNCF Gares & Connexions
Project Management: SNCF Gares & Connexions - AREP / François Bonnefille, Jean-Marie Duthilleul, Etienne Tricaud
Delivery: phase 1 - June 2013 / phase 2 - October 2014 SNCF-AREP /
Photographer: M. Vigneau Architects: J.M. Duthilleul, E. Tricaud

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