19-04-2010

Anonym oder dominierend? – Keramische Gleichheit

Feinsteinzeug,

Porcelaingres, Ariostea, Iris Ceramica,

Gestalterische Effekte, die in der Lage sind, den einen oder den anderen Aspekt der keramischen Oberflächen zu betonen – und dies anhand der kompositorischen Fähigkeit des Planers.



Anonym oder dominierend? – Keramische Gleichheit

Es ist nicht korrekt, eine Fliese als anonym oder dominierend zu definieren, also als Mauerblumchen oder Diva, da beide Ausdrucke sich nicht auf die einzelne Fliese als solche beziehen, sondern vielmehr darauf, wie sie in der Gestaltungsphase verwendet wird. Versuchen wir, dies anhand einer grundlegenden Schematisierung zu erlautern: Als anonym gelten die Verkleidungen, die dazu neigen, sich harmonisch im Kontext einzufugen, sich bezogen auf den Raum in den Hintergrund zu setzen und diesen anhand einer sorgfaltigen Mimesis zu erganzen. Als dominierend gelten alle jene Oberflachen, die eine starke Identitat dekorativen Typs oder ausgearbeitete Texturen aufweisen und damit die wohnliche Atmosphare bestimmen. Diese Definition erklaren, dass nicht das einzelne Keramikmodul anonym oder markant ist, sondern der gestalterische Einsatz, der von diesem gemacht wird, hat den einen oder anderen Effekt zur Folge.

Man kann also sagen, dass die beiden Behauptungen in jedem Fall positiv und richtig sind, denn die eine ist nicht besser als die andere wie auch eine nicht korrekter als die andere ist und die eine auch nicht die andere ausschlie?t. Schauen uns wir einige Verkleidungsmodule aus Keramik mit herausragenden Merkmalen an, wie die Serie Pietra Aeterna und die Serie Feel von Iris Ceramica. Die erste inspiriert sich an der Naturlichkeit der Steinmaterialien, die anhand der Farbe die mimetische Harmonie mit dem Umfeld sucht und somit auf den ersten Blick zu den anonymen Oberflachen gehort. Wird sie aber in einen stark gestalteten Kontext eingesetzt, mit einer Mischung aus Formaten und Farben, wird sie eindeutig zur Hauptdarstellerin.
Die zweite Serie zeichnet sich durch die Farbe und die Spiele der Texture auf der Oberflache aus und neigt dazu, die Raume, in denen sie verlegt wird, gro?er wirken zu lassen. Wird sie aber einfarbig und im Halbschatten verwendet, wird sie mimetisch und wird zu einem Mantel. Diese Beispiele bestatigen, dass die Ausdrucke anonym oder dominierend bei Keramikoberflachen nicht vom Muster der Materie abhangen, sondern von der Wahl des Planers.

Die Verwendungsweisen sind also eines der unterscheidenden Elemente. Es gibt Innenraume, in denen die Vorherrschaft der Verkleidungen der Dreh- und Angelpunkt der Gestaltung ist und andere, bei denen die Anonymitat der wahre Brennpunkt der Raumlichkeit ist, aber beide konnen den Wert der Wahrnehmung verandern, da es stark dekorative Innengestaltungen gibt, die im Laufe der Zeit verblassen oder anonyme Verkleidungen, die gerade aus ihrer Neutralitat ihren dominanten Charakter beziehen. Man muss an dieser Stelle uber die Betrachtung des einzelnen Stucks hinausgehen, da die Betonung auf einen anderen determinierenden Faktor des Projekts gelegt werden muss: Das Verlegemuster.
Die Unternehmen haben heute, um auf diese zweite Ausdrucksnotwendigkeit zu reagieren, verschiedene Losungen und Linien im Katalog, die verschiedene Formatspiele anbieten, um freie Wahl zu haben. Man kann ein einfarbiges Modul verwenden und dieses mit einem strukturierten Kastenmuster kombinieren und dabei einen "Hauptrollen"-Effekt erzielen, oder ein sehr dekoratives Modul, das in einem einzigen Format verlegt wird und somit seine Prasenz abschwacht. Wenn man den Katalog von Porcelaingres beispielsweise durchblattert, dann findet man die Linie Materia in funf gro?en Formaten und ebenso vielen Farben, was einem sanften Muster der Oberflache ermoglicht, bei einer geschickten Kombination eine raumliche Dominanz zu erlangen. Oder die Serie Fusion, die anhand des starken Charakters der Ton-in-Ton gehaltenen Oberflachen mit Kontrasten zwischen glanzend und matt, in der Lage ist, einen Raum zu "vermengen" und zu einem durchgehenden harmonischen Ganzen zu machen, der aus dem Auge verloren wird, um die Licht- und Schattenspiele der Architektur zu betonen. Es wird immer deutlicher, dass die beiden gestalterischen Adjektive anonym oder dominant parallel zueinander sind, bis ein ideologischer, kompositorischer und formaler Austausch diese kreuzt und die Rollen wechseln lasst. Im Alltag des Bauwesens folgt der Produktion immer das fertige Werk, das man auf der Stra?e, in den Hausern oder den offentlichen Raumen findet, wo die Uberlappung von Zeichen diesen Ubergang der Bedeutung der beiden Behauptungen schafft, was im Wesentlichen mit der Verschiedenartigkeit der Planer zusammenhangt. Auf diese Komplexitat der Gestaltungskultur geben – vorher – einige Produkte Antwort, die bereits vorbereitet sind, um Uberlappung oder Annullierung der Zeichen zu sein, um sich zusammen mit dem Bauwerk in Mauerblumchen oder Diven zu verwandeln.
Einige Linien von Ariostea antworten auf dieses Bedurfnis, um einige Beispiele zu machen. Die Serie Silk Limestone, die sich durch eine neutrale Oberflache auszeichnet, vereint mit dem Fehlen von Zeichen die der Untersuchung der Durchfarbung der Fliese und passt sich allen Umfeldern an. Ein Merkmal, dass diese Serie als optimale Unterstutzung bei der Betonung des Raumcharakters qualifiziert, wobei sie sich sowohl in der Anonymitat als auch in der Hauptrolle gefallt. Innovative Slabs interpretiert den Marmor und kombiniert mit den Zeichen der Natur die der Industrieoberflachen und gestattet es dem Planer, sie als Hauptrollen fur ein neues Wohnen zu benutzen, eingebettet in den naturlichen Farben oder aber um gro?en offentlichen Raumen, Wellness-Center oder Fassaden zu gestalten. Man kann also abschlie?end sagen: Die Keramikverkleidung kann in Funktion der ihr verliehenen Planungsidentitat, je nach Art des Gebaudes oder der gestalterischen Entscheidungen anonym oder dominierend sein.

www.irisceramica.it

www.porcelaingres.com

www.ariostea.it


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