27-07-2007

Casa Capece-Venanzi. Giovanni Vaccarini. Giulianova. 2006

Giovanni Vaccarini Architetti,

Abruzzo,

Housing, Ville,

Glas, Stahl,

In einem Bereich der Adriaküste, der sich zwischen Ascoli und Pescara erstreckt, wo die Stadt sich zu verlieren scheint und einer anscheinend eigenschaftslosen Landschaft Platz macht, ist das Haus Capece-Venanzi ein markantes Zeichen, das sich aber mit der Sprache der Linearität, der Zurückhaltung und der Leichtigkeit ausdrückt.



Casa Capece-Venanzi. Giovanni Vaccarini. Giulianova. 2006 Der besondere Standort zwischen der Ebene und dem Hügel dienen zusammen mit den speziellen formalen und materialbezogenen Entscheidungen, einem präzisen Grund: Das Wohnhaus mit dem Kontext kommunizieren zu lassen und einen Kontakt mit der Natur zu suchen, der über die herkömmlichen Wahlen hinaus geht.
Das Gebäude entwickelt sich auf drei Etagen und folgt dabei einer Gliederung, die nicht nur mit den Formen spielt, sondern mit deren plötzlichen Auftreten mit klaren Schnitten, unerwarteten Öffnungen und schwebenden Volumen.Das Souterrain hat ein Gartendach, das an den Tagesbereich des Erdgeschosses angrenzt. Dieses wiederum wird von großen Glasfenstertüren geschlossen und enthält eine Treppe, die zum ersten Stock führt. Hier befinden sich die Schlafzimmer und das Badezimmer, zusammen mit der Sauna, dem Fitnessraum und dem Büro.
Glas und Aluminium sind die Hauptdarsteller in diesem Haus und schaffen eine Komposition, die die Tageslichtbeleuchtung der Innenräume sowie die Leichtigkeit und Harmonie des gesamten Gebäudes betont. Kennzeichen von Casa Capece Venanzi sind die Aluminiumpaneele, die wie entlang des Balkons des ersten Stocks und bei den Umfriedungen des Erdgeschosses finden. Von rundlichen und unterschiedlich großen Löchern markiert, lassen sie sich vom Licht durchdringen und erzeugen Reflexe und Schatten, die der Wohnung einen changierenden Effekt verleihen. Dieses Licht- und Farbenspiel, das sich im Inneren reflektiert, bereichtert das Haus und dessen Räume auch bei Nacht dank eines LED-Beleuchtungssystems, das eine Reihe von "Hintergründen" definiert, die aus der verglasten Front der ersten Etage eine Art Bildschirm machen. Das Äußere des Bauwerks präsentiert unterschiedliche Verarbeitungen, die immer von präzisen Entscheidungen und dem Wunsch geleitet sind, die Räumlichkeiten auf der Grundlage der verschiedenen Funktionen zu charakterisieren und dabei außerdem die Komposition des Gebäudes zu betonen, das aus zwei gegenüberliegenden Volumen besteht.
Der Unterbau ist mit Stein verkleidet, doch die Westfront ist aus Glas. Der Körper, ein Parallelepiped, der auf dem Unterbau aufliegt, ist weiß verputzt und wird durch ein Muster von runden Löchern geschmückt.
Das obere Volumen kragt in die Landschaft aus, wie in einem ideellen Flug im Grünen und in der Luft. Es hat den Anschein, als wolle Casa Capece sich von der umgebenden Natur umarmen und sich gleichzeitig von deren Farben, deren Licht und deren Duft durchqueren lassen.

Laura Della Badia

GALLERY


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