18-11-2010

C18 Architekten: Haus mit Atelier in Waldstetten

Bar, Sport & Wellness, Landschaft,

gleichzeitig,

Glas, Holz,

Das Büro C18 hat dieses Haus mit Atelier für einen Schmuckdesigner in Deutschland entworfen und dabei die landschaftlichen Variationen der Schwäbischen Alb in der Mischung der architektonischen Materialien, der Keramik, dem Glas, dem Holz und dem Polyurethan interpretiert. Die figürliche Sprache des Bruchs gewinnt auf diese Weise wieder eine Beziehung mit dem Umfeld durch die Wahl der Baustoffe und die totale Öffnung auf die Landschaft.



C18 Architekten: Haus mit Atelier in Waldstetten Die Schw??bische Alb ist einer der Landstriche in Deutschland, die besonders malerisch sind und wo die Verweise zwischen Natur und Geschichte die Neugier der Besucher anregen. In Baden-W??rttemberg, in S??dwesten Deutschlands, vereinen sich die Arbeit des Menschen und die Arbeit der Natur in der Geschichte und bilden einen faszinierenden Reiseweg, der zum Einen Burgen und Festungen umfasst und auf der anderen Seite H??hlen und unterirdische Wege anbietet, wo man vorgeschichtliche Fossilien finden kann. Die Vielzahl der Anreize f??r die in dieser Region Lebenden regen in jedem Fall zu architektonischen Experimenten an, die sich mit Respekt in das Gebiet einf??gen und als Hommage an das Panorama konzipiert wurden, das man hier genie??en kann.
Wie das Haus mit Atelier von Georg Spreng, entworfen von dem deutschen B??ro C18 in einer zeitgen??ssischen Sprache, die sich von der Beobachtung des Umfelds kontaminieren l??sst und die wiederum zu einem bevorzugten Aussichtspunkt wird. Auf den ersten Blick ??berrascht die Komposition des Bauwerks a€“ mit den vielen Fl??chen aus Sky-Frame-Glas, dass es fast auf einer gewissen H??he vom Boden zu schweben scheint a€“ anhand der Diskontinuit??t mit den Kennzeichen der ??rtlichen Architektur, die hingegen geschlossen und typisch nordisch ist.  
Es gibt noch gut aufbewahrte zahlreiche Burgen und Festungen, die von den historischen Begebenheiten des Ortes berichten, von der Burg Hohenzollern der gleichnamigen preussischen Familie, die hier bis zum ersten Weltkrieg lebte, hin zum Schloss von Sigmaringen und der m??rchenhaften Festung Lichtenstein. Aus diesen unvergleichlichen Architekturen der Vergangenheit, voller gotischer Elemente und Eklektizismus aufgrund der Jahrhunderte langen ?„nderungen, findet man hier unter anderem das gemeinsame Element der Position auf einer Anh??he der Gegend, was einst Verteidigungszwecken diente und heute als Einladung zur Betrachtung der Landschaft gilt. Von den Planern aufgenommen, setzt sich diese Einladung in eine Architektur um, die sich zwar nicht so sehr in die H??he ??ber das Gebiet erstrecken kann, die aber trotzdem den Blick auf die Landschaft durch Transparenz sucht. Die Ebene des Eingangs, der im Norden auf dem H??gel ruht und sich im S??den hingegen vollkommen auf das Tal ??ffnet, weist einen regelm????igen rechteckigen Grundriss auf, der von dem Wechsel voller K??rper und leerer R??ume bewegt wird, die sich mit denen des oberen Geschosses abwechseln. Unten befinden sich der Tagesbereich und das Atelier des Bauherrn, der Schmuck kreiert, das Obergeschoss ist dem Nachtbereich vorbehalten, der zwar ebenfalls auf die Landschaft ge??ffnet, dabei aber gesch??tzter und zur??ckhaltender ist. Die externen Verkleidungen bestehen aus gl??nzenden Keramikfliesen, die das Geb??ude zu erleuchten scheinen. Dem Glas und der Keramik entspricht das Innere, das im Eingangsgeschoss durch die B??den aus Polyurethan, ebenfalls wei??, gekennzeichnet ist, was die Idee der Grenze zwischen ??berdacht und offen, zwischen Drinnen und Drau??en aufhebt. Weitere Botschaften kommen hinzu durch die Wege, wie derjenigen aus gelber kanadischer Birke, der von der K??che zum Schwimmbad im Freien f??hrt und die mit Stein gef??llten Zwischenr??ume, die den Garten unterteilen.

von Mara Corradi

Progetto: C18 Architekten BDA (Marcus Kaestle, Andreas Ocker, Michel Roeder)
Committente: Georg Spreng
Luogo: Waldstetten-Wi??goldingen (Germania)
Superficie utile lorda: 615 mq
Data realizzazione: 2008
Facciate con serramenti scorrevoli in vetro di grandi dimensioni
Pavimento del piano terra in poliuretano bianco
Pavimento esterno in betulla gialla canadese
Pareti del bagno in CorianA? bianco lucido
Rivestimento esterno in piastrelle di ceramica lucida
Illuminazione: Kreon, Xenon
Arredi per il bagno realizzati su misura in MDF laccato e CorianA?
Arredobagno: Vola, Coers bad design
Fotografie:  Brigida Gonzalez

www.c18architekten.de
it.s-alb.de/typisch_schwaebische_alb/willkommen_auf_der_schwaebischen_alb_im_sueden_deutschlands

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