19-11-2002

Buenos Aires: Il Rinnovamento Di Puerto Madero

Santiago Calatrava,

Buros, Sport & Wellness, Hotel,

gleichzeitig,

Glas,

Sanierungs,

Planer: J.M. Borthagaray, C. Carnicer, P. Doval, E. Garcia Espil, M. Leidermann, C. Marrè, R. Perez, A. Tufaro, E. Xaus.
Bauherr: Corporacion Antiguo Puerto Madero S.A. (Ministerio de Obras y Servicios Publicos, Ministerio del Interior, Municipalidad de Buenos Aires)
Wettbewerb: 1991
Entgültiger Entwurf: 1992
Bewilligung des "Plan Maestro" : 1994
Insgesamt betroffene Grundfläche: 170 Hektar
Parzellierte, der Privatnutzung zugeteilte Fläche: 55 Hektar
Für die Uferstraße reservierte Fläche: 15 Hektar
Wasserflächen: 40 Hektar
Parks und Grünanlagen: 19 Hektar
Fußgänger- und Spazierwege: 41 Hektar
Insgesamt zu errichtender Rauminhalt: 2.000.000 Kubikmeter davon
- mit Wohnbaubestimmung: 260.000 mc.
- mit wirtschaftlicher Bestimmung: 100.000 mc.
- für Serviceeinrichtungen und Anlagen: 1.640.000 mc.



Buenos Aires: Il Rinnovamento Di Puerto Madero Abseits davon lassen die aus dem Kontext entnommenen Bauformen genügend Platz für die zeitgenössische Ästhetik der Bürogebäude, die durch beachtliche Höhen und breite Glasfronten beeindrucken, während der funktionelle Mix - der auch Freizeit- und Sporteinrichtungen, Hotels und Diskotheken vorsieht - eine Nutznießung des Geländes während des ganzen Tages unterstützt und die Ansprüche einer im höchsten Maße unterschiedlichen Zielgruppe von Benutzern erfüllt.

Der so geschaffene Raum präsentiert eine äußerst große Vielfältigkeit.

Charakterisiert durch die ungewöhnliche Kopräsenz von gegensätzlichen Realitäten - alten und modernen Bausubstanzen, industrieller Archeologie und Hightech, künstlichen und natürlichen Bereichen - kommt die neuerliche Beziehungsaufnahme der Stadt mit dem Fluss auch einem Graben im geschichtlichen Gedächtnis von Buenos Aires gleich. Denn gerade hier im Hafen Puerto Madero gingen die großen Schiffe aus Übersee vor Anker, die Tausende von Einwanderern, allen voran Italiener, transportierten.

Fünf neue Brücken - von denen eine von Santiago Calatrava entworfen wurde - mit einer Länge von 40 m und einer Breite von 17 m verflüssigen den meist extrem gestauten Verkehr der Stadt und fördern durch eigens für die Benutzung durch Radfahrer und Fußgänger vorgesehene Bahnen auch die Verbindung zwischen dem beiden Flussufern.

Auch bei der Bevölkerung von Buenos Aires hat dieses imposante komplexe Projekt großen Anklang gefunden, da es ihm gelingt, die offenkundigen Interessen spekulativer und wirtschaftlicher Natur mit den realen Bedürfnissen einer Großstadt, deren Einwohner sich gerne selbst als porteños, also Hafenbewohner bezeichnen, friedlich nebeneinander bestehen zu lassen. Es fügt sich demnach nicht nur in die Logik der Revitalisierung von bestehenden Räumlichkeiten ein, die zu einem der wichtigsten Punkte der aktuellen Annäherung mit der Stadt zählt, sondern befriedigt auch die Suche der Städte nach einer eigenständigen Identität, die eines der wirkungsvollsten Gegenmittel gegen die zur Zeit vorherrschende Globalisierung zu sein scheint.

Elena Franzoia

Links:

www.puertomadero.com

Il nostro sito web utilizza i cookie per assicurarti la migliore esperienza di navigazione.
Se desideri maggiori informazioni sui cookie e su come controllarne l’abilitazione con le impostazioni del browser accedi alla nostra
Cookie Policy

×
×

Bleiben Sie in Kontakt mit den Protagonisten der Architektur, abonnieren Sie den Floornature-Newsletter