09-01-2003

Brinkman e Van der Vlugt : Sonneveld House

Rotterdam,

Museen, Institutionen, Unternehmen,

Das Sonneveld-Haus ist ein "Hausmuseum" und ein typisches Bauwerk im Stil der niederländischen funktionalen Architektur, das sich nach jüngsten Restaurationsarbeiten, die sowohl den Außenaspekt als auch die Inneneinrichtung des Hauses betrafen, heute in seinem ursprünglichen Erscheinungsbild präsentiert



Brinkman e Van der Vlugt : Sonneveld House Die Planung dieses Wohnhauses wurde von Brinkman und Van der Vlugt geleitet, zwei Architekten, die insbesonders für den Entwurf des Feyenoord-Stadiums und der von Hrn. Sonnefeld geleiteten Van Nelle-Fabrik bekannt geworden sind; die Bauarbeiten waren 1933 abgeschlossen worden.
Das der Planung zugrundliegende Konzept umfaßt alle Grundsätze der von Le Corbusier entwickelten Wohn-Maschine, die später zu einem Grundpfeiler des International Stile werden sollte: Ein ganz den spezifischen Bedürfnissen seiner Bewohner angepaßtes Haus, das praktisch wie eine Maschine, in jeder Hinsicht effizient und "freundlich" sein sollte und das über den Einsatz innovativer Baumaterialien in Bezug auf Licht, Luft und Raum die grundlegenden Voraussetzungen für ein umfassendes körperliches und seelisches Wohlbefinden bietet.

Diesem Bauvorhaben liegt eine recht lange Phase der Planung zugrunde. Die ersten Zeichnungen stammen aus dem Jahre 1929, während die Pläne zur baulichen Ausführung 1932 und somit im gleichen Jahr angelegt wurden, in dem auch die Bauarbeiten aufgenommen wurden.

Die verbliebenen Zeichnungen und umfassende schriftliche Unterlagen sowie ein großer Bestand an Fotos und Filmen haben das Restaurationsvorhaben sehr vereinfacht und ermöglicht, daß die Atmosphäre, die den typischen Lebensstil der Familie Sonneveld ausmachte, weitgehend bewahrt werden konnte.
Das Sonneveld-Hause war in Stahlbeton gebaut worden. Diese für die damalige Zeit innovative Bautechnik stellte die Voraussetzung für die Abwesenheit von tragenden Mauern dar, so daß eine größere Freiheit hinsichtlich der Aufteilung der Innenräume und der für Türen und Fenster erforderlichen Durchbrüche der Außenmauern bestand.

Über die gesamte Außenfassende der Vorder- und der Rückseite des Hauses ziehen sich nahtlos ineinander übergehende breite Fenster; große, zum Garten hin liegende Türen und Fenster sowie mehrere Terrassen sorgen dafür, daß das Haus von Licht und Luft durchflutet wird, und daß die Außenräume, ganz im Sinne eines "modernen" Lebensstils, zu einem festen Bestandteil des Wohnraums werden.

Das Haus besteht aus drei Stockwerken. Im Erdgeschoß wurden die Garage, die Räume des Dienstpersonals sowie ein Arbeitszimmer für die beiden Sonneveld-Töchter angelegt.
Im ersten Stock dagegen befinden sich, durch Schiebetüren unterteilbar, das Wohnzimmer, die Bücherei und ein direkt in die Küche übergehendes Eßzimmer. Im zweiten Stockwerk liegen die Schlafzimmer für die vier Familienmitglieder sowie zwei Badezimmer, ein Gästezimmer mit Bad und zwei Terrassen.

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