22-10-2002

Bracha und Michael Chyutin: Senate House

Universitat, Theatres, Landschaft, Ville,

In Beíer-Sheva, einem Ort in der Wüste Negev, liegt die berühmte Campus-Universiät von Ben-Gurion: innerhalb der Universität haben zwei israelische Architekten, Bracha und Michael Chyutin, das Gebäude für das Senate House geplant.



Bracha und Michael Chyutin: Senate House Hier stehen nicht mehr die orthogonalen Flächen im Vordergrund, sondern die Falten in der Diagonalen. Außerdem scheinen die Fenster Risse in einem Stoff zu sein. Verschiedene Elemente der Planung erinnern an die immensen Wüstenebenen, die den Campus umgeben: dabei sticht besonders die Hauptfassade hervor, die den Eindruck erweckt, mit Sand geschaffen zu sein.
Die Geometrie des Grundrisses ist auf zwei orthogonalen Rastern organisiert, ausgehend von der Untersuchung der urbanen Planimetrie des Campus; es gibt auch zwei Neigungen der Mauern, die von dem Ehrgeiz bestimmt werden, ein Gebäude mit zweifacher Identität zu entwerfen. Seine institutionelle und historische Bedeutung verbindet sich mit Elementen, die auf die Zukunft gerichtet sind. Einfache Figuren mit rationalistischem Touch werden miteinander kombiniert, so dass starke Verzerrungen und Ablösungen erzeugt werden, Verbindungen und Brüche, wie man anhand der morphologischen Analyse der steinigen Landschaft erkennen kann.
Auf diese Weise wird ein ständiges Spiel unregelmäßiger Linien geschaffen, die Formen mit genau definierten Konturen bilden, auch wenn diese oft miteinander in Kontrast sind. Auch beim Theater von Guivataym hat das Architektenpaar Chyutin eine ähnliche Kompositionsmethode getestet, die auf runden Höfen und einem Patio basierte, die sich wie ein Dorf um einen zentralen Platz gruppierten um den starken Gemeinschaftsgeist darzustellen.
Die Suche nach den Wurzeln kennzeichnet zum Einen die Identität des Staates Israel, zum Anderen auch die Identität des Universitätscampus von Beíer-Sheva.
Das Projekt von Michael und Bracha Chyutin ist von vielen Kritikern als Beispiel des reinen Dekonstruktivismus betrachtet worden. In Wirklichkeit aber sieht man hier eine weiter Suche innerhalb dieser Richtung: man könnte von einer naturalistischen Komponente sprechen.

Floriana De Rosa

Link:
http://www.proyectando.com.ar/notas/not20.htm

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