15-12-2003

Borek Sípek
Die neue Kunstgalerie in der Prager Burg, 1996

Prag,

Halle, Residenzen,

Borek Sípek emigrierte 1968 aus der Tschechoslowakei, um sich in der damaligen Bundesrepublik Deutschland eine praktische Ausbildung anzueignen; später zog er in die Niederlanden um, wo er ein renommierter Designer wurde.



Borek Sípek<br>Die neue Kunstgalerie in der Prager Burg, 1996 Von 1939 an unterlag die tschechische Kultur ohne Unterbruch einer repressiv gearteten Uberfremdung: zuerst durch den Nazismus, dann von Seiten des Stalinismus und des Spatfunktionalismus der sozialistischen Burokratie. Sogar die Befreiung von 1989 entpuppte sich als die Anpassung an den totalisierenden Funktionalismus als vorherrschende Gestaltungsform, so dass jeglicher Versuch, der verwurzelten Kultur Ausdruck zu verleihen, im Kern erstickt wurde.

So ist die Wiederbelebung einer nationalen Architektur, die gleichzeitig spezifischen lokalen Bedurfnissen entgegen gekommen ware, gescheitert.
Sipek befand sich mit seiner Vorgehensweise au?erhalb des "offiziellen" Umkreises der Korporation, die sich an der globalisierenden Tendenz des Internationalismus orientierte. Nach der Rekonstruktion des Eingangs der Staatskanzlei in einem Flugel der Prager Burg widmete er sich auch der Einrichtung der Kunstgalerie.
Der Standort der Galerie, bereits von Jože Plecnik vorgesehen und von den Architekten der Partei realisiert, war in den sechziger Jahren festgelegt worden.

GALLERY


Il nostro sito web utilizza i cookie per assicurarti la migliore esperienza di navigazione.
Se desideri maggiori informazioni sui cookie e su come controllarne l’abilitazione con le impostazioni del browser accedi alla nostra
Cookie Policy

×