24-07-2007

Bloch Building. Kansas City. Steven Holl. 2007

Steven Holl,

Kansas City, USA,

Freie Zeit, Museen,

Stein, Glas,

Ein Steinbau im neoklassischen Stil aus dem Jahr 1933 und eine Reihe von unregelmäßigen und hellen "Kästen", die aus transparenten und transluzenten Kristallen bestehen: Das ist das neue Image des Nelson Atkins Museum of Art von Kansas City im Missouri, erweitert und renoviert nach einem Projekt des amerikanischen Architekten Steven Holl.



Bloch Building. Kansas City. Steven Holl. 2007 Die Grundlage ist hierbei das Kontrast-Konzept, das eben durch den Zusatz der verglasten Strukturen im Ostbereich des vorhandenen Gebäudes realisiert wurde. Vom Planer selbst als "Lupen" bezeichnet, lassen diese neuen Strukturen tagsüber das Tageslicht eindringen, während sie Nachts das Kunstlicht nach außen schicken und ein veränderliches Bild von sich selbst schenken.
Auch die Umgebung wird anhand der neuen Perspektiven, die die Gärten und Skulpturen einnehmen, davon beeinflusst.Das Projekt hatte 1999 den internationalen Wettbewerb gewonnen, der zur Realisierung der neuen Ausstellungsräume für das Museum ausgelobt worden war, und zwar im Rahmen eines größeren Eingriffs, der zum Anschluss von mehr als 15.000 Quadratmeter Fläche geführt hat, was 70% der alten Struktur entspricht. In die Gestaltung wurde auch der umliegende Garten mit den Skulpturen, dem Grün und dem Wasserspiegel einbezogen.
Die fünf "Lupen" scheinen aus dem Erdreich emporzusteigen und kommunizieren mit der Kunst und der Natur, die sie umgeben. Das Resultat ist keine einfache Annexion, sondern Ergebnis einer weiter gefassten Vision, in der Architektur und Landschaft miteinander verschmelzen. Es ist vor allem die Leichtigkeit der Glas-"Lupen", die diese Rolle spielen und dabei den Kontrast mit dem Steinbau betonen und im Einklang mit den im Garten verteilten Bildhauerarbeiten stehen.
Die Anordnung entlang des Ostflügels des vorhandenen Museums wurde konzipiert, um einen großen offenen Platz zu schaffen, der zum Eingang führt, ein Platz, der zum Aufenthaltsort für die Besucher wird.
Hier liegt außerdem auch ein großes Wasserbassin: Ein Becken, das kreiert wurde, um eine Installation des Künstlers Walter de Maria zu beherbergen, die anhand 34 runder Lupen die umliegende Landschaft beleuchtet.

GALLERY


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