10-01-2003

Antoine Predock: Doudna Fine Arts Center, Illinois University, im Bau

Halle, Sport & Wellness, Abteilungen, Universitat, Theatres,

Design,

Glas,

Im Zentrum des Campus der berühmten Eastern Illinois University befindet sich das "Doudna Fine Arts Center", eine kristallene Struktur, die Hayes Street durchquert und den Angelpunkt für alle kulturellen Veranstaltungen der Universität bildet, wie Ausstellungen, Konferenzen, Konzerte, Theateraufführungen und so weiter



Antoine Predock: Doudna Fine Arts Center, Illinois University, im Bau Dieses Center wurde im Jahre 1958 gebaut und ist Treffpunkt für ein interaktives Publikum, bestehend nicht nur aus Studenten, sondern aus allen, die besonderes Interesse an den unterschiedlichen Formen der Kunst zeigen.
Zusammen mit dem Cannon Design Studio plante der Architekt Antoine Predock im Jahr 2000 die Rekonstruktion einiger Teile dieses architektonischen Komplexes, um eine organische Entwicklung der Universitätsstadt zu fördern; die Arbeiten wurden im Jahre 2002 aufgenommen und dürften voraussichtlich 2005 fertig gestellt werden. Die neuen Gebäude entstehen östlich des ursprünglichen Komplexes auf einem enormen Bereich, der sich durch den Abriss des Glasflügels mit dem Fachbereich Kunst gebildet hatte.

Vorgesehen ist die Konstruktion verschiedener Ambiente, die jeweils mit besonderen Glasarten verkleidet werden: Für das "Proscenium Theatre" soll zum Beispiel durchsichtiges Glas eingesetzt werden, für die Hörsäle rotes Glas und für das Kunststudio schwarzes Glas.
Außerdem werden Labors für Informatik, Grafik Design, Malerei, Bildhauerei und Keramik realisiert, ein Proberaum für das Orchester und ein Konferenzsaal mit 150 Sitzplätzen. Für die Erweiterung des Fine Arts Center musste ein Teil der "Siebten Straße" abgesperrt werden, der in die Universität eingegliedert wird und als Durchgangs- bzw.

Durchfahrtsbereich für Fußgänger und Dienstfahrzeuge dient; vorgesehen ist ebenfalls der Abriss des Gebäudes für ärztlich-sanitäre Leistungen mit den Fachbereichen Biologie und Chemie, denn an seiner Stelle sollen die Fachbereiche Geologie, Geografie und Physik entstehen.
Dank der mit Brücken und Fußgängerübergängen ausgestatteten Fußgängerbereiche können sich die Studenten problemlos innerhalb der Universitätsstadt fortbewegen, wodurch die Teilnahme an den verschiedenen, in den Fachbereichen organisierten künstlerischen Aktivitäten erleichtert wird; die Fachbereiche befinden sich im Inneren von drei relativ großen Flächen, die über Glasgalerien zu erreichen sind.

Weitere strukturelle Änderungen betreffen die vollständige Neugestaltung des "Dvorak"-Saals, sowie die Erweiterung des derzeitigen Theaters mit zusätzlichen 225 Sitzplätzen und die Realisierung eines neuen "Proscenium Theatre" mit einer originellen Kupferverkleidung. Um den Fahrzeugverkehr innerhalb des Komplexes, der den Fußgängern häufig Probleme bereitet, in Grenzen zu halten, wurden zahlreiche Parkplätze geplant mit Zufahrten sowohl von "Garfield Street" als auch von der "Ninth Street".
Die Besonderheit des Doudna Fine Arts Center liegt jedoch im bunten und reflektierenden Glas der Fassaden der neuen Gebäude, die den Eindruck eines durchsichtigen Kristallprismas schaffen, das aus jeder Ecke Licht abstrahlt.

Ziel dieses Projektes ist ein stimulierendes, offen stehendes Ambiente für kontinuierlichen Ideenaustausch und für den freien individuellen Ausdruck des Publikums: Kreativität verbindet sich mit Funktionalität, um den Bedürfnissen der künftigen Stundenten Genüge zu leisten, die die modernen Lehreinrichtungen nutzen können, ohne dabei auf bequeme Studienbereiche zu verzichten. Ausgehend von diesen Voraussetzungen wurde das Projekt mit einer guten Dosis an Energie und Enthusiasmus in Angriff genommen.

Floriana De Rosa

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